Erneuter Angriff auf Kiew: Linkes Ufer ohne Wasser, Tausende Haushalte frieren.
Raketenangriff am 20. Januar
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde am 20. Januar erneut von russischen Raketen getroffen. Die Angriffe richteten schwere Schäden an der kritischen Infrastruktur an, insbesondere im Stadtteil am linken Dnepr-Ufer. Dort sind die Bewohner nun erneut von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, und in Tausenden Wohnungen fielen die Heizungen aus.
Insgesamt sind 5635 Wohnhäuser von den Heizungsausfällen betroffen. Besonders dramatisch: Bei 80 Prozent dieser Gebäude war die Wärmeversorgung erst nach dem vorherigen Großangriff am 9. Januar wiederhergestellt worden. Das linke Ufer ist derzeit vollständig ohne fließendes Wasser, was die Lage für die Zivilbevölkerung extrem verschärft.
Folgen für die Zivilbevölkerung
Bei dem kombinierten Raketenangriff in der Nacht zum 20. Januar wurde im Rajon Dnipro eine Person verletzt. Techniker und Stadtwerke arbeiten unter Hochdruck daran, die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser wiederherzustellen. Oberbürgermeister Vitali Klitschko betonte die Prioritäten:
„Alle Kräfte sind darauf konzentriert, die Lebensbedingungen für die Hauptstadtbewohner so schnell wie möglich zu normalisieren.“ — Vitali Klitschko
Der erneute Beschuss zeigt die systematische Schwächung der städtischen Infrastruktur im Kriegsverlauf. Die schnelle Wiederherstellung der Versorgung ist im Winter überlebenswichtig. Die Stadtverwaltung konzentriert sich daher vorrangig auf die Reparatur der Heiz- und Wassersysteme, um eine humanitäre Krise in der Millionenstadt abzuwenden.
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