150 Millionen Euro Kredit: Kiewer Stadtrat stimmt für 50 neue U-Bahn-Waggons.

150 Millionen Euro Kredit: Kiewer Stadtrat stimmt für 50 neue U-Bahn-Waggons
150 Millionen Euro Kredit: Kiewer Stadtrat stimmt für 50 neue U-Bahn-Waggons

Kredit für den Kauf von U-Bahn-Waggons

Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. Juni hat der Kiewer Stadtrat grünes Licht für einen Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro gegeben. Das Geld ist für die Beschaffung von 50 neuen U-Bahn-Waggons vorgesehen. Die Abstimmung war Teil des übergeordneten „Plans zur Stabilität der Hauptstadt“. Parallel dazu kündigte der Stadtrat an, zusätzliche Mittel für die ukrainischen Streitkräfte zu suchen. Dieser Schritt unterstreicht die doppelte Herausforderung, vor der die Stadt steht: die Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig die Landesverteidigung zu unterstützen.

Obwohl der Kredit insgesamt befürwortet wurde, stimmte die Fraktion „Diener des Volkes“ dagegen. In der Debatte stand die Forderung nach transparenten Vergabeprozessen im Vordergrund. So betonte Andrij Witrenko:

„Es ist jetzt sehr wichtig, dass diejenigen, die Gelder für die Herstellung von Waggons für die Stadt Kiew erhalten, nicht zu Monopolisten werden.“

Tariferhöhungen und die Dringlichkeit von Plänen

Witrenko äußerte sich zudem zu möglichen Fahrpreiserhöhungen in der U-Bahn. Er sagte:

„Ich bin zu 100% sicher, dass nach der 30-Hrywnja-Marke der nächste Schritt die Einbeziehung dieser Modernisierung in den Tarif für die Kiewer Metro sein wird – und die Fahrten könnten noch teurer werden, besonders in der U-Bahn.“
Er unterstrich die Bedeutung einer fristgerechten Umsetzung der Vorhaben und erklärte: „Wir werden darauf bestehen, dass dies nicht später als im Juli geschieht.“

Der Kiewer Stadtrat arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der städtischen Infrastruktur, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr, was ein zentraler Baustein der Stadtentwicklung ist. Dennoch bleiben Fragen der Ausgabentransparenz und mögliche Tarifänderungen für die Einwohner Kiews relevant – Faktoren, die ihre Wahrnehmung dieser Entscheidung prägen könnten. Die Situation verdeutlicht auch, wie wichtig es ist, in Kriegszeiten sowohl den Infrastrukturausbau als auch die nationale Sicherheit zu finanzieren.


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