Stromgeneratoren für Trojeschtschyna blockiert: Bezirkschef wirft Stadtverwaltung Untätigkeit vor.

Stromgeneratoren für Trojeschtschyna blockiert: Bezirkschef wirft Stadtverwaltung Untätigkeit vor
Stromgeneratoren für Trojeschtschyna blockiert: Bezirkschef wirft Stadtverwaltung Untätigkeit vor

Vorwürfe gegen die städtische Militärverwaltung

Nach Angaben von Novyny.live: Maksym Bachmatow, der Leiter der Bezirksverwaltung Desnja, übt scharfe Kritik an der Stadtverwaltung von Kiew (KMVA). Sein Vorwurf: Die Behörde unternehme nichts, um zehn dringend benötigte Stromgeneratoren in Betrieb zu nehmen. Diese Aggregate waren von der Firma Chmelnyzkyjoblenergo für den Stadtteil Trojeschtschyna bereitgestellt worden. Laut Bachmatow scheitert die Inbetriebnahme bislang an fehlenden Dokumenten, die die KMVA nicht vorlege. Die Situation ist besonders brisant, da die Generatoren die Energieversorgung in einem großen Wohngebiet sicherstellen sollen.

In der Sendung 'Kiewer Zeit' am 4. März stellte Bachmatow zudem fest, dass Hilfsorganisationen mehr Unterstützung leisteten als die offizielle Stadtverwaltung.

„Unsere Generatoren stammen von Wohltätern: von der Stiftung von Olena Selenska, von Privatfirmen, französischen Unternehmen und der polnischen griechisch-katholischen Kirche. Wir verfügen jetzt über 3,3 Megawatt Generatorleistung. Am Anfang waren es null“,
so der Bezirkschef.

Versorgungsengpässe bei der Wärme

Bachmatow wies auch auf erhebliche Probleme bei der Wärmeversorgung im Bezirk Desnja hin. Für die kostenlose Verpflegung von 150.000 Menschen habe seine Verwaltung „0 Hrywnja von der KMVA für diese Sache erhalten“. Die Essensausgabe sei ausschließlich durch das Engagement von Hilfsorganisationen möglich gewesen, darunter:

  • „Foodtruck“
  • World Kitchen
  • Rotes Kreuz
  • weitere Organisationen

Die Lage in Trojeschtschyna, insbesondere bei Wärme und Strom, bleibt somit angespannt. Bachmatow fordert die KMVA zu deutlich schnellerem Handeln auf. Das Fehlen funktionierender Generatoren und einer verlässlichen Wärmeversorgung könnte für die Bevölkerung im Winter schwerwiegende Folgen haben. Der Bezirkschef betont, dass die bereits aktive Hilfe von Freiwilligen und Wohltätern die mangelnde staatliche Koordination und Unterstützung nicht dauerhaft ersetzen kann.


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