Fur die russischen Bauherren steht eine Welle von Insolvenzen bevor: Der Nachrichtendienst enthüllt Details zur Krise.
Nach Angaben von inkorr.com: Laut Informationen des Auslandsnachrichtendienstes der Ukraine wird im Bausektor Russlands eine erhebliche Anzahl von Insolvenzen erwartet. Etwa 20 % der Entwickler befinden sich aufgrund eines dramatischen Verkaufsrückgangs und steigender Zinssätze bereits am Rande finanzieller Schwierigkeiten. Prognosen zufolge könnte diese Zahl in naher Zukunft auf 30 % steigen.
Situation im Bauwesen des sozialen Wohnungsbaus
Die Situation ist für Unternehmen, die mit dem Bau von sozialem Wohnraum beschäftigt sind, am schlimmsten. Mehr als 19 % der Bauherren haben bereits die Fristen für die Fertigstellung ihrer Projekte geändert und sie in 'problematische' verwandelt.
'Die Branche leidet unter niedriger Nachfrage, begrenzter staatlicher Unterstützung und dem Abfluss von Ressourcen für den Krieg gegen die Ukraine. Dies hat zu einem Rückgang der Verkäufe, einem Anstieg der Schulden und einer Stilllegung des Bauens geführt. Die Investitionen in Immobilien sind im ersten Halbjahr 2025 um 44 % gesunken,' betonten die Nachrichtendienste.
Schwierigkeiten im Bankensektor
Der Bankensektor hat die Bedingungen für Kreditnehmer erheblich erschwert und im Juni mehr als die Hälfte der Kreditanträge abgelehnt. Selbst Kunden mit einer guten Kreditgeschichte hatten beim Erwerb von Wohnraum Schwierigkeiten, da die tatsächlichen Kosten für ein Wohnungsdarlehen unter Berücksichtigung zusätzlicher Ausgaben mindestens 25 % pro Jahr betragen.
Reaktion der Regierung der Russischen Föderation
Wie die Nachrichtendienste anmerken, zieht die russische Regierung in Betracht, ein Moratorium für die Insolvenzen von Bauherren einzuführen sowie Maßnahmen zur externen Sanierung und die Schaffung temporärer staatlicher Fonds zur Fertigstellung problematischer Objekte zu ergreifen. Gleichzeitig wird auf das Ungleichgewicht der Unternehmensdarlehen im Bausektor hingewiesen.
Masseninsolvenzen von Bauherren könnten die Wirtschaft Russlands erheblich gefährden, da die Verkäufe sinken und Risiken im Bankensektor bestehen. Die Regierung der Russischen Föderation ergreift bereits Maßnahmen zur Verhinderung einer Krise und erwägt die Einführung eines Moratoriums für Insolvenzen sowie andere Initiativen. Dies deutet auf ernsthafte Herausforderungen hin, vor denen die Bauindustrie steht, und deren möglichen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes insgesamt.
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