NBU ändert die Regeln für den Währungskauf im Jahr 2025: Was erwartet die Ukrainer.
Das volle Ausmaß des Einmarsches der russischen Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 führte zur Einführung von Währungsbeschränkungen durch die Nationalbank auf dem Finanzmarkt des Landes. Im Laufe der Zeit wurden jedoch die Regeln etwas gelockert.
Alle Beschränkungen für den Währungskauf wurden von der Nationalbank bereits im Dezember 2023 aufgehoben, informiert die Website des Regulators. Jetzt kann man Dollar oder Euro in den Kassen ukrainischer Banken ohne Einschränkungen kaufen. Das einzige Hindernis könnte der Mangel an Währung in den Filialen der Finanzinstitute sein.
In der Ukraine bestehen jedoch weiterhin Beschränkungen für die Abhebung von Bargeld. Laut den Regeln des Regulators können die Ukrainer in den Bankkassen nur 100.000 Hryvnias erhalten - das ist der maximale Betrag, den man nicht mehr als einmal am Tag von einem Konto abheben kann. An Geldautomaten und POS-Terminals beträgt das Tageslimit pro Karte 50.000 Hryvnias.
Bürgern ist es erlaubt, Bargeld aus der Ukraine auszuführen und es nicht schriftlich zu deklarieren. Informationen über die maximalen Ausfuhrbeträge sind bekannt. Darüber hinaus kann man herausfinden, an welchen Wochentagen man am besten Dollar kaufen kann.
Zusammenfassung
Nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine führte die Nationalbank der Ukraine Währungsbeschränkungen auf dem Finanzmarkt des Landes ein, die jedoch später etwas gelockert wurden. Die Beschränkungen für den Währungskauf wurden aufgehoben, aber es gelten bestimmte Beschränkungen für die Abhebung von Bargeld, wie beispielsweise der maximale Auszahlungsbetrag und die Limits an Geldautomaten und POS-Terminals.
Lesen Sie auch
- Bis 2029: Ukrainische Regierung verabschiedet Haushaltsplan mit Dollarkurs, Inflationsprognosen und Lohnentwicklung
- Everlane für 100 Millionen Dollar an Shein verkauft: Warum die Fans des Labels fassungslos sind
- Budanov stellt „Marshallplan“ für die Ukraine vor: Das steckt hinter der Strategie „Wirtschaft der Zukunft“
- Gasstreit: Transnistrien verlängert Ausnahmezustand bis 2026
- Ukrainische Angriffe lösen Brennstoffkrise in Russland aus: 56 Regionen melden Haushaltsdefizit
- Russlands Ölindustrie schwer getroffen: 37 Prozent der Raffineriekapazitäten zerstört – Budget gerät unter Druck

