Lebensrettender Eingriff in Lemberg: Tumor und Blutgerinnsel bei 52-Jähriger entfernt.

Lebensrettender Eingriff in Lemberg: Tumor und Blutgerinnsel bei 52-Jähriger entfernt
Lebensrettender Eingriff in Lemberg: Tumor und Blutgerinnsel bei 52-Jähriger entfernt

Komplexe Operation rettet Patientin aus Jaworiw

Nach Angaben von TSN.ua: Eine 52-jährige Frau namens Lesja aus dem Bezirk Jaworiw hat eine schwierige und lebensbedrohliche Operation in der Universitätsklinik der Danylo-Halyzkyj-Universität in Lemberg erfolgreich überstanden. Die Ärzte entfernten bei ihr ein 40 Zentimeter langes Neoplasma sowie ein Blutgerinnsel. Erstaunlicherweise erholte sich die Patientin nach diesem riskanten Eingriff sehr schnell.

Seltene Erkrankung rechtzeitig erkannt

Die Pathologie, mit der Lesja zu kämpfen hatte, tritt bei Frauen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,4 Prozent auf. Eine entscheidende Rolle bei der Diagnose spielte die Ultraschalluntersuchung, mit der das Blutgerinnsel entdeckt wurde. Mediziner betonen, dass die Komplikationsrate bei einem Leiomyom zwischen 0,25 und 0,4 Prozent liegt.

Der operative Eingriff gestaltete sich besonders schwierig, da in der unteren Hohlvene ein starker Blutfluss herrschte. Dies erhöhte das Risiko einer schweren Blutung erheblich.

„Die Schwierigkeit der Operation liegt darin, dass in der unteren Hohlvene ein großer Blutstrom ist. Wenn wir dieses Gefäß öffnen, besteht ein hohes Blutungsrisiko“, erklärte der Herzchirurg Dmytro Beschlei.

Dank der hohen Fachkompetenz des Teams gelang es, den Tumor sowie den Tumor-Thrombus zu entfernen und die Durchgängigkeit der unteren Hohlvene wiederherzustellen.

„Es handelte sich um einen tumorösen Prozess. Deshalb entschieden wir uns für die Operation“, kommentierte der Arzt Jurij Orel die Situation.

Dieser Fall unterstreicht eindringlich, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose und hochqualifiziertes medizinisches Personal bei der Behandlung seltener Krankheiten sind. Nur so können lebensbedrohliche Komplikationen vermieden werden. In derselben Klinik wurde kürzlich auch ein Eingriff an der zweimonatigen Olivia durchgeführt, die bei einem Gewicht von nur sechs Kilogramm operiert wurde – ein weiteres Beispiel für die Bandbreite der chirurgischen Arbeit in der Einrichtung.

Die erfolgreiche Operation hat nicht nur Lesjas Leben gerettet, sondern auch die Wirksamkeit moderner medizinischer Technologien und das hohe Niveau der Ärzte in Lemberg bestätigt. Solche Fälle zeigen, wie entscheidend der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind, um selbst bei extrem seltenen und komplexen Erkrankungen eine positive Prognose zu ermöglichen.


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