Nächtlicher Drohnenangriff auf Odessa: Zwei Tote, elf Verletzte – darunter ein Kind.

Nächtlicher Drohnenangriff auf Odessa: Zwei Tote, elf Verletzte – darunter ein Kind
Nächtlicher Drohnenangriff auf Odessa: Zwei Tote, elf Verletzte – darunter ein Kind

Ukraine-Krieg: Schwerer Drohnenangriff in der Nacht zum 28. März

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 28. März 2023 haben russische Streitkräfte einen massiven Angriff mit Kampfdrohnen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa geflogen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Kind. Die Attacke, an der mehr als 60 unbemannte Fluggeräte beteiligt waren, richtete schwere Schäden an zivilen Gebäuden an.

Zum Zeitpunkt des Beschusses hielten sich 80 Personen in einer Entbindungsklinik auf, darunter 33 Angehörige des medizinischen Personals. Die Wucht der Explosionen beschädigte nicht nur Wohnhäuser, sondern auch die Klinik, ein Fernsehzentrum sowie wichtige Infrastruktureinrichtungen. Rettungskräfte konnten 81 Menschen aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit bringen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff scharf und betonte: 'Dieser Beschuss hatte keinerlei militärische Bedeutung – er richtete sich einzig und allein gegen die Zivilbevölkerung.'

Doch die Region Odessa war nicht das einzige Ziel in dieser Nacht. Auch über den Oblasten Poltawa und Dnipropetrowsk waren russische Angriffe zu verzeichnen, was das Ausmaß der anhaltenden Aggression verdeutlicht. Der nächtliche Großangriff unterstreicht einmal mehr die prekäre Sicherheitslage für die Menschen in der Ukraine, die permanenten Gefahren ausgesetzt sind.

Dieser Vorfall reiht sich in die anhaltende Serie von Konflikthandlungen ein, bei denen gezielt zivile Einrichtungen getroffen werden. Die zunehmende Nutzung von Drohnenschwärmen zeigt eine veränderte Taktik der russischen Armee, die den Krieg weiter eskalieren lässt. Die internationale Gemeinschaft blickt mit großer Sorge auf solche Ereignisse, die den dringenden Handlungsbedarf zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Augen führen.


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