Tödlicher Angriff auf Kiew am 2. Juni: Vier Tote und Dutzende Verletzte.
Russischer Beschuss von Kiew am 2. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 2. Juni griffen russische Truppen die ukrainische Hauptstadt mit Raketen und Drohnen an. Der Angriff forderte vier Menschenleben, 58 Personen wurden verletzt – 40 von ihnen kamen ins Krankenhaus, darunter zwei Kinder. Die Schäden verteilten sich über mehrere Stadtteile, was die Wucht des Beschusses unterstreicht.
Betroffen waren folgende Bezirke:
- Darnyzkyj
- Obolonskyj
- Schewtschenkivskyj
- Swjatoschynskyj
- Podilskyj
- Holosijiwskyj
- Solomjanskyj
Im Bezirk Darnyzkyj geriet eine Tankstelle in Brand, nachdem Drohnenreste herabgefallen waren. In Obolonskyj schlugen Trümmer nahe Kindergärten und auf einer Baustelle ein – das löste große Besorgnis bei den Anwohnern aus. In Schewtschenkivskyj brannte ein dreistöckiges Gewerbegebäude, zudem wurde ein 24-stöckiges Wohnhaus beschädigt. Swjatoschynskyj meldete ein Feuer im Erdgeschoss eines fünfstöckigen Wohnhauses. Der Bezirk Podilskyj erlitt einen erneuten Raketentreffer, der ein neunstöckiges Wohnhaus teilweise zerstörte. In Holosijiwskyj wurden der zweite und dritte Stock einer Poliklinik demoliert, während in Solomjanskyj Trümmer die oberen Etagen eines 15-stöckigen Wohnhauses trafen.
Die Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Die Lage bleibt angespannt, und die Stadtverwaltung ruft die Bevölkerung zur Vorsicht und strikten Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen auf.
Dieser Angriff reiht sich in die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine ein, die seit über einem Jahr andauert. Solche Attacken auf zivile Einrichtungen verschärfen die humanitäre Krise und gefährden das Leben unbeteiligter Zivilisten. Die Behörden in Kiew warnen weiterhin vor der unverändert volatilen Sicherheitslage.
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