Drohnenangriff auf Kiew: Wie Menschen in einer zerstörten Wohnung bei Frost überlebten.
Nach Angaben von ТСН: Am 23. Dezember traf eine russische Kampfdrohne das Dach eines fünfstöckigen Gebäudes in der Hauptstadt. Die gewaltige Explosion zerstörte Wohnungen im Schockbereich, beschädigte die Gasleitung und ließ die Menschen bei Frost ohne Fenster zurück.
Die Korrespondenten berichteten über die Folgen dieses Angriffs.
Zustand der Verletzten: Zwei in kritischem Zustand
Fünf Personen wurden infolge des Angriffs verletzt, die meisten von ihnen erlitten Schnittwunden durch Glassplitter.
16-jähriges Mädchen: unter den Verletzten, erhielt erforderliche Hilfe.
48-jährige Frau: befindet sich mit schweren Splitterverletzungen im Krankenhaus. Insgesamt wurden drei Personen hospitalisiert, zwei von ihnen in stabil kritischem Zustand.
„Es hat mich hochgehoben“: Wie die Bewohner überlebten
Die meisten Bewohner waren in Sicherheit, da sie daran gewöhnt sind, sich in Schutzräume zu begeben oder die Regeln „zwei Wände“ zu befolgen. Frau Walentina, die in der Nähe des Explosionsortes wohnt, erinnert sich daran, wie alles geschah.
„Ich saß auf der Toilette, als es knallte - es hat mich regelrecht hochgehoben! Ich höre, wie alles herausflog“, erzählt die Frau.
In den benachbarten Wohnungen ist die Situation noch schlimmer. Menschen, die von der Arbeit zurückkamen, finden ihre Wohnungen mit eingetretenen Türen und völlig zerstörten Interieurs vor.
Beseitigung der Folgen: Frost diktiert die Bedingungen
Am Einsatzort arbeiten Rettungskräfte, Techniker und Gasarbeiter. Das Gebäude wurde aufgrund eines Rohrschadens im Erdgeschoss vom Gasnetz getrennt.
Dach: Die Explosion hat das Asbestdach zerstreut, die Kommunalbeamten demontieren dringend die beschädigten Balken.
Fenster: Mindestens 7 Mehrfamilienhäuser wurden beschädigt. Angesichts der Nachttemperaturprognose wird es auf -10°C sinken, die Fenster werden notdürftig mit Sperrholz und Folie abgedichtet.
Autos: Dutzende Autos im Hof wurden durch Trümmer beschädigt.
Die Polizei von Kiew berichtete, dass in der Nähe des Explosionsortes ein Stützpunktzelt eingerichtet wurde. Dort nehmen die Ermittler Schadensmeldungen entgegen, und Psychologen bieten den Opfern Hilfe an.
Auch in der örtlichen Schule wurde ein Hilfsposten eingerichtet, wo Dokumente für finanzielle Zahlungen der Stadt beantragt werden können.
▶ Auf dem YouTube-Kanal können Sie das Video über die Folgen des massiven Angriffs am 23. Dezember ansehen.
Diese Tragödie unterstreicht erneut die komplizierte Situation im Land, wo die Zivilbevölkerung weiterhin unter den Kriegshandlungen leidet. Die Folgen der Explosion könnten weitreichend sein und nicht nur den physischen Zustand der Betroffenen, sondern auch ihr psychisches Wohlbefinden betreffen. Die lokalen Behörden arbeiten derzeit intensiv an der Wiederherstellung und der Bereitstellung von Hilfe für die Geschädigten.
Lesen Sie auch
- Drohnenangriff auf Kiew am 15. Juni: Selenskyj bestätigt 4 Tote und 35 Verletzte
- Angriff auf Bahnstrecke: Diese Züge der Ukrainischen Bahn haben 3 bis 4 Stunden Verspätung
- Massive Verspätungen bei Zügen in der Ukraine: Bahn reagiert mit neuen Verbindungen
- Schwere russische Angriffswelle am 15. Juni: 70 Raketen und 611 Drohnen – Ukraine kämpft mit den Folgen
- Schwere russische Angriffe am 15. Juni: Züge der Ukrainischen Bahn verspäten sich um Stunden
- Angriff auf Kiewer Gebiet: Drei Verletzte, darunter ein Kind

