Veteranenministerin besichtigt inklusiven Arbeitsplatz bei DTEK.
Vor-Ort-Termin im Bergwerk: Ministerin informiert sich über Inklusion
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Ministerin für Veteranenangelegenheiten, Natalia Kalmykova, hat ein Bergwerk von DTEK Energy in der Region Dnipropetrowsk besucht. Dort besichtigte sie ein Pilotprojekt, das einen inklusiven Arbeitsraum für Veteranen schafft. Ziel der Initiative ist es, ehemalige Soldaten zu unterstützen und ihnen die Rückkehr ins Berufsleben zu erleichtern.
Seit Beginn des groß angelegten Krieges haben sich über 5.500 Mitarbeiter von DTEK zum Dienst in der Verteidigung gemeldet. Fast eintausend von ihnen haben ihren Dienst bereits beendet und sind an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. DTEK, das Unternehmen des Unternehmers Rinat Achmetow, wurde für sein umfassendes Veteranenprogramm ausgezeichnet, was den systematischen Ansatz bei der Wiedereingliederung unterstreicht.
„Für uns ist es wichtig zu sehen, wie Lösungen in der Praxis funktionieren, die Veteranen helfen, ins Berufsleben zurückzukehren“, betonte Natalia Kalmykova während ihres Besuchs.
Oleksandr Fomenko, ein Unternehmensvertreter, ergänzte: „Wir arbeiten systematisch daran, dass jeder Veteran einen sicheren Arbeitsplatz und einen klaren Plan für die berufliche Rückkehr hat.“ Solche Initiativen zeigen, wie wichtig die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für diejenigen ist, die ihr Potenzial im zivilen Leben neu entfalten wollen. Die Reintegration von Kriegsteilnehmern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Wirtschaft eine Schlüsselrolle spielt.
Staat und Wirtschaft ziehen an einem Strang
Der Besuch der Ministerin verdeutlicht die verstärkten gemeinsamen Anstrengungen von Staat und Unternehmen, Veteranen nach ihrem Dienst zu unterstützen. Programme für Inklusion und Wiedereingliederung sind für die Anpassung an das zivile Leben entscheidend. Dazu gehören insbesondere:
- die Einrichtung sicherer Arbeitsplätze;
- eine angemessene Begleitung während des Rückkehrprozesses.
Das DTEK-Projekt kann somit als Vorbild für andere Unternehmen im Land dienen, die sich ebenfalls für Veteranen engagieren möchten.
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