Die Besatzer haben Donezk ohne Wasser gelassen: Die Bewohner sind gezwungen, es aus Pfützen zu nehmen.
In dem von Russen besetzten Donezk ist die Wassersituation katastrophal. Doch einigen Bewohnern Donezks wird Wasser nur benötigt, um Blumen zu stellen, während andere Wasser für ihren eigenen Bedarf aus Pfützen schöpfen.
Darüber hat der
'Zentrum für die Bekämpfung von Desinformation'berichtet.
Donezk ohne Wasser
In dem seit 2014 besetzten Donezk ist die Wassersituation kritisch.
Die bestehende Wasserleitung, die Wasser aus dem Sewersky Donets lieferte, wurde von den russischen Besatzungstruppen während des großangelegten Krieges im Jahr 2022 zerstört, und eine neue, die Russland angeblich von dem Fluss Don bauen wollte, wurde nicht fertiggestellt, weil das Geld für den Bau voraussehbar veruntreut wurde.
Kein Platz für Blumen
In dieser Situation klingt die Aussage der sogenannten 'Miss DNR' zynisch.
Diese Bewohnerin der besetzten ukrainischen Stadt wandte sich ebenfalls an die russischen Behörden mit der Bitte, das Wasser nach Donezk zurückzubringen.
Doch den Grund dafür brachte sie überraschend vor: Sie habe, so hieß es, keinen Platz, um Blumen zu stellen.
Wir erinnern daran, dass wir bereits früher über
die sogenannte 'Führung' in dem besetzten Donezk berichtet haben, die die Wasserzufuhr aufgrund von Problemen mitder Wasserleitung drastisch reduziert hat.
Außerdem haben wir berichtet,
wie das verlassene Stadion 'Schachtar' in Donezk im Jahr 2025 aussieht.
Infolge der Besatzung durch die Russen hat die katastrophale Wasserversorgung in Donezk zu außergewöhnlichen Schwierigkeiten für die Einwohner geführt, die sie manchmal zwingt, Wasser an den unerwartetsten Orten zu suchen.
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