Ab 31. März: 26 neue Medikamente im „Bezahlbare Arzneien“-Programm – das sind die Änderungen.

Ab 31. März: 26 neue Medikamente im „Bezahlbare Arzneien“-Programm – das sind die Änderungen
Ab 31. März: 26 neue Medikamente im „Bezahlbare Arzneien“-Programm – das sind die Änderungen

Was sich beim staatlichen Medikamentenprogramm ändert

Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Gesundheitsministerium hat die Liste der Arzneimittel erweitert, die Bürger entweder kostenlos oder gegen eine geringe Zuzahlung erhalten können. Konkret kommen 26 neue Präparate hinzu. Die entsprechende Verordnung tritt am 31. März in Kraft. Damit umfasst das aktualisierte Verzeichnis künftig 621 Medikamente – ein Schritt, der die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Arzneien verbessern soll.

Mehr Optionen für die Behandlung

Die Neuerung betrifft nicht nur Tabletten und Kapseln: Ebenfalls aufgenommen wurden 36 verschiedene Medizinprodukte, 32 Kombinationspräparate und 59 Insulinsorten. Das „Bezahlbare Arzneien“-Programm deckt damit Therapien für mehrere Krankheitsgruppen ab, darunter:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen der Atemwege

Die finanziellen Mittel für das Erstattungssystem wurden deutlich aufgestockt: Für das Jahr 2026 sind umgerechnet 8,7 Milliarden Griwna eingeplant – 2025 lag der Etat noch bei 6,9 Milliarden Griwna. Parallel dazu startet Anfang 2026 die Initiative „Gesundheitsscreening 40+“, die ebenfalls die medizinische Versorgung verbessern soll. Über die Plattform „Diia“ wurden bereits mehr als eine Million Ukrainer über dieses Vorhaben informiert.

Patienten, die von dem Programm profitieren möchten, müssen zunächst einen Arzt aufsuchen und sich ein elektronisches Rezept ausstellen lassen. Mit diesem gehen sie anschließend in eine Apotheke. Bei Fragen oder Problemen hilft die Hotline des Gesundheitsministeriums unter der Nummer 0 800 505 201 oder das Kontaktzentrum des Nationalen Gesundheitsdienstes (NSZU) unter 16-77.

Die Erweiterung des Leistungskatalogs ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Regierung den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen verbessern will. Der höhere Etat für das Erstattungsprogramm und der Start neuer Projekte wie „Gesundheitsscreening 40+“ unterstreichen dieses Ziel. Für viele Patienten bedeutet das eine echte Erleichterung, da sie ihre notwendigen Medikamente nun leichter erhalten und Krankheiten besser vorbeugen können.


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