Münchner Sicherheitskonferenz: Europas Spitzenpolitiker und Selenskyj beraten über die Zukunft der Ukraine.
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Vom 13. bis zum 16. Februar 2026 tagt die Münchner Sicherheitskonferenz, eines der weltweit wichtigsten Foren für Sicherheitspolitik. Am zweiten Tag, dem 14. Februar, standen dabei die Sicherheitslage der Ukraine und die Unterstützung des Landes im Mittelpunkt intensiver Gespräche.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt am 14. Februar eine vielbeachtete Rede, in der er die Bedrohungen für sein Land und die Region darlegte. In einer weiteren programmatischen Ansprache forderte der amerikanische Außenminister Marco Rubio die Europäer eindringlich zur Geschlossenheit mit den USA auf. Er betonte:
„Amerika und Europa ‚gehören einander‘ und teilen eine gemeinsame Vergangenheit.“
Zahlreiche bilaterale Treffen und Initiativen
Ein Höhepunkt des Tages war das 9. „Ukraine Lunch“, das vom Victor Pinchuk Foundation organisiert wurde. Zu diesem exklusiven Treffen kamen hochrangige europäische Staats- und Regierungschefs zusammen, darunter:
- die Präsidenten der Tschechischen Republik, Finnlands und Lettlands
- die Ministerpräsidenten Kroatiens, Dänemarks, der Niederlande und Schwedens
Konkret nahmen die Staatsoberhäupter Petr Pavel (Tschechien), Alexander Stubb (Finnland) und Edgars Rinkēvičs (Lettland) teil. Unter den Regierungschefs waren Andrej Plenković (Kroatien), Mette Frederiksen (Dänemark), Dick Schoof (Niederlande) und Ulf Kristersson (Schweden) anwesend.
Bereits am Eröffnungstag, dem 13. Februar, hatte Präsident Selenskyj ein bilaterales Gespräch mit dem niederländischen Premierminister Dick Schoof geführt. Diese diplomatischen Aktivitäten unterstreichen die immense Bedeutung der Konferenz als Schaltzentrale für internationale Sicherheitspolitik. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Plattform, um in einem angespannten geopolitischen Umfeld Allianzen zu festigen und konkrete Unterstützung zu koordinieren. Für die verbleibenden Tage werden weitere wegweisende Diskussionen und Vereinbarungen erwartet, die auf eine Stabilisierung der Region abzielen.
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