Odessa wird 4 Millionen für die Untersuchung des gefährdeten Damms bereitstellen: Welche Gefahren ein Bruch birgt.
06.08.2025
812
Journalist
Schostal Oleksandr
06.08.2025
812
Der Hadschibej-Damm, der das Gebiet von Peresyp vor der Lagune schützt, wird untersucht und zertifiziert. Dafür plant man, fast 4 Millionen Hrywnja aus dem städtischen Haushalt bereitzustellen.Laut Informationen vom elektronischen Vergabepotal Prozorro hat die Abteilung für den ingenieurtechnischen Schutz des Stadtgebiets und die Küstenentwicklung des Stadtrates von Odessa eine umfassende Untersuchung des technischen Zustands des Hadschibej-Lagunen-Damms sowie die Zertifizierung der Struktur geplant. Für diese Arbeiten sind 3.810.000 Hrywnja aus dem städtischen Haushalt vorgesehen. Angebote von Auftragnehmern werden bis zum 18. August entgegen genommen, und die Arbeiten sollen bis zum 15. Dezember 2025 abgeschlossen sein.Der Hadschibej-Damm, der die Lagune von dem Bezirk Peresyp trennt, wurde bereits 1932 errichtet. Leider befindet sich die Struktur seit 2003 in einem faktisch gefährlichen Zustand. Um das Risiko eines Bruchs zu verringern, wurde in den Jahren 2016-2017 eine Länge von 900 Metern des Damms verstärkt. Allerdings gewann im Sommer 2023 die Firma 'Rostdorbud' die Ausschreibung zur Reparatur dieser Struktur für 62,3 Millionen Hrywnja. Trotz durchgeführter kleinerer Reparaturen wurde eine umfassende Renovierung noch nicht durchgeführt. Auch ist es wichtig zu beachten, dass die Frage nach dem Träger der Grundstücke, auf denen der Damm errichtet ist, nach wie vor ungelöst bleibt, was die Einbeziehung des Objekts in die Programme für umfassende Renovierungen erschwert. Dieses Gebiet wird teilweise von den ländlichen Gemeinschaften Nerubaisk und Usatovo besetzt. Im Falle eines Bruchs des Hadschibej-Damms könnte das gesamte Gebiet von Peresyp überflutet werden.In Anbetracht des Vorstehenden ist es wichtig, eine umfassende Untersuchung und Reparatur des Hadschibej-Damms durchzuführen, um die Sicherheit der Bewohner des Bezirks Peresyp vor potenziellen Gefahren zu gewährleisten.
Lesen Sie auch
- Treibstoffkrise: Russland steigert Benzinimporte aus Belarus um das 20-Fache
- Angriffe auf Russlands größte Raffinerie: Treibstoffmangel und Exportstopps nach ukrainischen Drohnenangriffen
- Stockholm stockt Hilfsgelder auf: 124 Millionen Euro für ukrainische Energieversorgung
- Wegen Treibstoffkrise in Russland: Kasachstan riegelt Grenze ab – 59 Kontrollposten eingerichtet
- Nach dem Eklat um den Orden: Selenskyj und Nawrocki treffen sich – Polen ist jetzt Ukrainas wichtigster Handelspartner
- KI-gestützte Jobsuche: Neues kostenloses Angebot des ukrainischen Digitalministeriums

