Keine bedrohlichen Truppen an der Grenze zu Belarus: Was über die Aufklärungs- und Sabotageeinheiten bekannt ist.
Lage an der belarussischen Front
Nach Angaben von UATV: Derzeit sind auf dem Gebiet von Belarus keine größeren Truppenansammlungen erkennbar, die eine unmittelbare Gefahr für die Ukraine darstellen könnten. Dies erklärte der ukrainische Armeegeneral Mykola Malomusch am 31. Mai 2023 in einem Interview mit dem Fernsehsender FREEДOM. Laut seinen Angaben registriert die ukrainische Seite weiterhin die Aktivitäten kleinerer Aufklärungs- und Sabotageeinheiten, die in einer Entfernung von drei bis fünf Kilometern von der Grenze operieren.
Früher befanden sich nahe der Grenze etwa zweitausend Soldaten. Malomusch betonte jedoch:
„Zweitausend Menschen sind nicht das Potenzial, das Offensivoperationen ermöglicht“. Der General stellte klar, dass derzeit keine strategischen Kräfte und Mittel auf belarussischem Territorium zusammengezogen werden. Ergänzend führte er aus:
„Ich sehe keine Voraussetzungen für die Entstehung großer Konzentrationen, insbesondere belarussischer Truppen, an der ukrainischen Grenze“.
Aufklärungs- und Sabotageeinheiten
Die von ukrainischer Seite beobachteten Aufklärungs- und Sabotageeinheiten bestehen aus 40 bis 50 Personen, erreichen in Einzelfällen aber auch Bataillonsstärke. Mykola Malomusch kommentierte dies mit den Worten:
„Wir beobachten die Arbeit von Aufklärungs- und Sabotageeinheiten, die mit den Geheimdiensten von Belarus verbunden sind“. Obwohl die Bedrohung von belarussischer Seite derzeit nicht kritisch ist, wird die Aktivität dieser Gruppen weiterhin überwacht.
Ein wesentlicher Aspekt dieser Information ist, dass die Lage an der belarussischen Front unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte bleibt und bisher keine ernsthaften Gefahren aus Belarus festgestellt wurden. Gleichzeitig deutet die Aktivität der Aufklärungs- und Sabotageeinheiten auf mögliche Versuche hin, die Situation an der Grenze zu destabilisieren, was eine erhöhte Aufmerksamkeit der ukrainischen Sicherheitskräfte erfordert. Angesichts der aktuellen militärischen Lage in der Region wird die Beobachtung dieser Gruppen für die ukrainische Armee eine Priorität bleiben.
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