Usatowe hat sich geweigert, das sowjetische Denkmal abzureißen: Was die Gemeindeverwaltung dazu sagt.
Im Dorf Usatowe bei Odessa hat man sich geweigert, das Denkmal "Für die Kämpfer der Macht der Sowjets" abzubauen. Die örtliche Gemeindeverwaltung erklärte, dass gemäß der geltenden Gesetzgebung Denkmäler, die den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs gewidmet sind, nicht abgebaut werden müssen.
Darüber berichten die Aktivisten der NGO "Dekolonisierung. Ukraine".
Gründe für die Weigerung
Im Dorf Usatowe, das ein paar Kilometer von Odessa entfernt liegt, hat man sich geweigert, das Denkmal "Für die Kämpfer der Macht der Sowjets" abzubauen. Aktivisten sind darüber empört, da das Denkmal aus sowjetischen Zeiten viele kommunistische Symbole enthält.
Die Gemeindeverwaltung von Usatowe erklärte die Weigerung damit, dass das Wort "Rat" nicht mit dem kommunistischen Regime verbunden ist, sondern in erster Linie mit den Organen der lokalen Selbstverwaltung. Die Beamten fügten hinzu, dass gemäß Abs. 4, Art. 4 des Gesetzes über die Dekolonisierung Denkmäler, die mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs verbunden sind, nicht abgebaut werden müssen.
"Die Abbildungen von Orden mit Hammer und Sichel im Denkmal stehen im Zusammenhang mit der Ehrung der Teilnehmer der Partisanenbewegung, die während des Zweiten Weltkriegs gegen die nationalsozialistischen Besatzer kämpften. Dieses Objekt ist dem Gedächtnis dieser Helden gewidmet, die eine wichtige Rolle bei der Befreiung unserer Gemeinde gespielt haben", – heißt es in der Mitteilung der Gemeindeverwaltung von Usatowe.
Die Gemeindeverwaltung von Usatowe fügte jedoch hinzu, dass sie öffentliche Diskussionen darüber anstreben, was mit dem Denkmal geschehen soll.
Wir erinnern daran, dass wir kürzlich über die Zerstörung des Schattens von Puschkin in Odessa berichtet haben. Und auch darüber, wie Aktivisten einen Skandal wegen des roten Sterns auf dem Denkmal ausgelöst haben.
Das Denkmal "Für die Kämpfer der Macht der Sowjets" im Dorf Usatowe ist zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden, da es mit sowjetischen Symbolen verbunden ist. Die lokale Verwaltung erklärte, dass das Denkmal an seinem Platz bleiben könnte, aufgrund seiner umstrittenen Bestimmung, jedoch wird eine Diskussion durchgeführt, um weitere Maßnahmen damit zu bestimmen.Lesen Sie auch
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