Russland verbreitet Lügen über den Angriff auf Saporischschja: Das wahre Ziel des Kremls.

Russland verbreitet Lügen über den Angriff auf Saporischschja: Das wahre Ziel des Kremls
Russland verbreitet Lügen über den Angriff auf Saporischschja: Das wahre Ziel des Kremls

Nach Angaben von ТСН: Derzeit finden Diskussionen über die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs russischer Truppen auf Saporischschja statt, doch Experten halten dies für Teil einer informationspsychologischen Operation des Kremls.

Der Spezialist des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation bei der RNBO, Andrij Kowalenko, erklärte die wahren Absichten dieser Desinformation.

„Kleiner Gerassimow“ im Kopf Putins

Laut Kowalenko lebt der russische Führer in Illusionen, die der Chef des Generalstabs der RF, Walerij Gerassimow, unterstützt.

„In Putins Kopf lebt ein kleiner Gerassimow, der seinen Glauben daran nährt, dass 'die Front sehr bald zusammenbrechen könnte'. Das ist eine Illusion, eine offene Lüge von Gerassimow, der einfach auf Putins Schwächen spielt, um im Amt zu bleiben“, bemerkte Kowalenko.

Kowalenko wandte zudem die Aufmerksamkeit darauf, dass Gerassimow während des Krieges Multimillionär geworden ist, weshalb sein Ziel darin besteht, Putins optimistische Hoffnungen auf einen schnellen Sieg zu unterstützen.

Warum das jetzt notwendig ist

Eine der Hauptgründe für die Verbreitung von Gerüchten über einen „Angriff auf Saporischschja“ ist der Einfluss auf die westliche Gemeinschaft, insbesondere auf das Team des US-Präsidenten Donald Trump.

Russland versucht, die USA von seiner Fähigkeit zu überzeugen, ein bedeutendes regionales Zentrum zu erobern, obwohl dies nicht der Realität entspricht.

„Diese Aktionen stehen in vollem Zusammenhang mit dem Verhandlungsprozess um den Frieden unter Trump, seinen Wunsch, diesen zu stören, neu zu gestalten, und den Krieg mindestens bis zum Frühjahr zu verlängern“, erklärte Kowalenko.

Warum der Durchbruch unmöglich ist: Geographie gegen die RF

Kowalenko forderte dazu auf, die Karte der Kampfhandlungen zu beachten, um die realen Bedingungen nördlich von Saporischschja zu bewerten und nicht einfach Entfernungen zu messen.

Er betonte, dass ein Durchbruch vonseiten Wasiljewka derzeit aus objektiven Gründen unmöglich ist:

  • Natürliche Hindernisse: Sümpfe und Gewässer erschweren große Angriffe.

  • Verteidigung: Die Verteidigungskräfte der Ukraine sind in diesem Bereich gut befestigt.

„Die Lügen zielen nicht auf Details und Fakten, sondern auf Emotion… Russland kann nicht in Saporischschja eindringen. Für die Stadt gibt es Bedrohungen aus der Luft, aber derzeit keine Infanterietruppen“, fasste der Leiter des CPD zusammen.

Darüber hinaus glaubt Taras Chmut, dass die Front immer anfälliger wird und ein Durchbruch in jede Richtung möglich ist, aber die Situation sich aufgrund sinkender Mobilisierungstempo und fehlender strategischer Reserven verschärft.


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