Nächtlicher Angriff auf Kramatorsk: Acht Verletzte, darunter zwei Kinder – Lage bleibt kritisch.
Kramatorsk unter Beschuss: Zerstörung und Augenzeugenberichte
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 18. März haben russische Truppen die Stadt Kramatorsk attackiert. Dabei wurden durch den Abwurf von zwei FAB-250 Fliegerbomben acht Menschen verletzt, zwei von ihnen sind Kinder. Der Angriff richtete verheerende Schäden an: Zwei Mehrfamilienhäuser und 26 private Wohnhäuser wurden beschädigt. Auch die umliegenden Ortschaften Jarowa, Druschkiwka und Kostjantyniwka blieben nicht verschont – dort erlitten weitere drei Personen Verletzungen.
Eines der verletzten Kinder befindet sich derzeit auf der Intensivstation. Die Anwohnerin Anastasija, die das Geschehen miterlebte, schilderte die dramatischen Momente:
„Wir tranken Tee und feierten den Geburtstag eines Kindes. Eine Sekunde – und mein Gesicht brannte. Das Licht ging aus, man sah nichts, alle schrien. Nur ich und mein älterer Sohn wurden verletzt, der Jüngere hatte Glück.“ – Anastasija
Dieser Vorfall ist der vierte derartige Angriff auf Kramatorsk, wie Anastasija weiter berichtet: „Das ist jetzt schon der vierte Beschuss. Wir werden alles aufräumen, zumachen und dann überlegen, wohin wir von hier wegziehen.“ Ihre Worte verdeutlichen die ständige Angst und die große Unsicherheit, mit der die Bewohner der Stadt leben müssen.
Dramatische Lage in der Region
Die Situation in Kramatorsk bleibt äußerst angespannt. Die regelmäßigen Attacken gefährden nicht nur Leben und Eigentum der Zivilbevölkerung, sondern zeigen auch das zunehmende Ausmaß der Gewalt in der Ostukraine. Diese Ereignisse sind Teil des anhaltenden Konflikts und unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf in humanitärer und sicherheitspolitischer Hinsicht. Die internationale Gemeinschaft blickt mit Sorge auf die Entwicklung.
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