Sicherheit in der Straße von Hormus: Deutschland und Großbritannien lehnen Trumps Militärvorschlag ab.
Berlin und London setzen auf Diplomatie statt Militär in der Straße von Hormus
Nach Angaben von TSN.ua: Die USA unter Präsident Donald Trump hatten vorgeschlagen, die Schifffahrtswege in der Straße von Hormus militärisch zu sichern. Doch sowohl Deutschland als auch Großbritannien haben dieses Ansinnen zurückgewiesen. Damit bekräftigen beide Länder ihren Kurs, den Konflikt in der Region friedlich und diplomatisch zu lösen – ein deutliches Signal an Washington.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul machte die Haltung Berlins unmissverständlich klar:
„Wir werden uns an diesem Konflikt nicht beteiligen“ – Johann Wadephul.Gleichzeitig ließ er die Tür für Gespräche offen: „Sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind, sind wir gern bereit, an Verhandlungen teilzunehmen.“
Die Bundesregierung hat in dieser Frage eine eindeutige Linie. Bereits am 13. März stellte Bundeskanzler Friedrich Merz fest:
„Es gibt keine Grundlage für eine militärische Sicherung der Seewege“ – Friedrich Merz.Unterstützung erhielt er von Jan van Aaken, der betonte: „Deutschland darf auf keinen Fall an einer Militärmission in der Straße von Hormus teilnehmen.“
London verweigert Truppenentsendung – trotz Präsenz im Mittelmeer
Auch der britische Premierminister Keir Starmer lehnte es ab, Kriegsschiffe für eine Operation in der Straße von Hormus bereitzustellen. Allerdings ist der Zerstörer HMS Dragon bereits ins östliche Mittelmeer verlegt worden. Trump hatte zuvor alle Länder, die Öl durch die Straße von Hormus importieren, aufgefordert, sich der US-Operation gegen den Iran anzuschließen. Gleichzeitig signalisierte er, notfalls ein geplantes Treffen mit Xi Jinping zu verschieben, um mehr Druck auf Peking auszuüben – ein Zeichen für die Entschlossenheit der USA in dieser Angelegenheit.
Die Ablehnung aus Berlin und London unterstreicht, wie sehr beide Regierungen auf friedliche Konfliktlösung und diplomatische Mittel setzen – selbst in Zeiten wachsender Spannungen. Dieser Schritt könnte die transatlantischen Beziehungen auf eine neue Probe stellen, da die USA auf mehr militärische Unterstützung aus Europa gehofft hatten.
Die Weigerung Deutschlands und Großbritanniens, sich an militärischen Aktionen in der Straße von Hormus zu beteiligen, könnte auf einen Wandel in der internationalen Politik hindeuten: weg von militärischen Interventionen, hin zu diplomatischen Lösungen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen den USA und ihren europäischen Partnern, sondern auch auf die weitere Entwicklung des Konflikts in einer Region, die seit Langem durch die Spannungen mit dem Iran belastet ist. Eine verstärkte diplomatische Initiative könnte der Schlüssel zur Stabilisierung dieser für die globale Schifffahrt so wichtigen Zone sein.
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