Genfer Dreiergespräche: Diese US-Diplomaten vertreten Washington.
Dreiseitige Verhandlungen in Genf
Nach Angaben von Novyny.live: Am 17. und 18. Februar finden in der Schweiz erstmals direkte Gespräche zwischen Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA statt. Für die amerikanische Seite reisen der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, und Jared Kushner, der Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten, nach Genf. Ihre Teilnahme an zwei separaten Verhandlungssträngen unterstreicht das hohe Gewicht, das Washington diesen Konsultationen beimisst.
Die russische Delegation, die über einen südlichen Luftkorridor in die Schweiz gelangte, nachdem Deutschland und Polen Überflugrechte verweigert hatten, wird vom Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, angeführt. Ihr gehören mehr als 20 Personen an. Wie der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow erklärte, haben die Teilnehmer klare Anweisungen, sich im Rahmen der Vereinbarungen des Gipfeltreffens der Präsidenten Russlands und der USA in Alaska zu bewegen. Die ukrainische Seite unter Leitung von Rustem Umjerow traf bereits im Vorfeld in Genf ein, was ihre Dialogbereitschaft signalisiert.
Ziel der Konsultationen
Im Mittelpunkt der Gespräche im Ukraine-Russland-USA-Format stehen zentrale Fragen der regionalen Sicherheit und Stabilität. Die Ergebnisse könnten die künftige politische Dynamik zwischen den Parteien maßgeblich beeinflussen. Die Beteiligung der USA als vermittelnde Macht zeigt das internationale Interesse an einer Deeskalation. Diese Verhandlungen werden als möglicher erster Schritt zur Entschärfung des anhaltenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland gesehen, dessen Auswirkungen die gesamte europäische Sicherheitsarchitektur betreffen.
Lesen Sie auch
- Nach Kritik an Soldatenverträgen: Das ändert sich nach Syrskyjs Abgang
- Sicherheit im Schwarzen Meer und Luftabwehr im Fokus: Sybiha telefoniert mit europäischen Amtskollegen
- Nur ein Ziel: Ex-Verteidigungsminister Fedorov strebt ausschließlich Rückkehr ins Ministerium an
- 125 Millionen Euro für die Ukraine: Das steckt hinter dem neuen Hilfspaket aus Irland
- Nächste EU-Sanktionen gegen Russland in Sicht: Selenskyj dankt für Paket 21
- Bis zu 500.000 Soldaten: Russland bereitet offenbar neue Mobilisierungswelle vor

