Der Kreml hat sich geweigert, die Bedingungen des Friedensmemorandums für die Ukraine offenzulegen.
Der Kreml hat sich geweigert, das 'Memorandum' zu veröffentlichen. Die russische Seite hat bisher nicht die Absicht, die Bedingungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine in ihrem Entwurf des 'Memorandum' offenzulegen. Dies erklärte der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 29. Mai.
'Wir werden den Inhalt der Entwürfe, die ausgetauscht werden (von den Parteien - Anm. d. Red.), nicht öffentlich diskutieren. Alle Verhandlungen sollten hinter verschlossenen Türen und nicht öffentlich geführt werden', - sagte er.
Peskow bezeichnete auch die Forderung der Ukraine, das 'Memorandum' sofort zu übergeben, als 'un konstruktiv'. Seinen Angaben zufolge hat Moskau ein Treffen in Istanbul am 2. Juni angeboten, jedoch bisher keine Antwort aus Kiew erhalten.
Die Ukraine verlangt von Russland, das 'Memorandum' vor möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit den Russen in Istanbul zu übergeben, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Georgij Tikhij, auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 29. Mai.
Die Türkei erklärte, dass es Folgen für die 'Unflexibilität' der RF geben wird
Russland droht die Möglichkeit, in eine nachteilige Position zu geraten, wenn es keine Flexibilität in den Friedensverhandlungen mit der Ukraine zeigt. Dies erklärte der Außenminister der Türkei, Hakan Fidan, auf dem Weg nach Kiew nach einem Besuch in Moskau, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu in Telegram.
Er erzählte, dass er in Kiew mit den ukrainischen Behörden über die dringende Notwendigkeit eines Waffenstillstands und die Position der Türkei sprechen wird. Auch Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und anderen offiziellen Personen sind geplant.
Die Vertreter des Kremls weigerten sich, Einzelheiten des Memrandums bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine offenzulegen. Die Ukraine fordert aktiv die Übergabe dieses Dokuments und behauptet, dass dies ein entscheidender Schritt zur friedlichen Beilegung des Konflikts sei. Während die Türkei auf die Notwendigkeit der Flexibilität seitens Russlands für erfolgreiche Verhandlungen mit der Ukraine hinwies.Lesen Sie auch
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