Kapitän verliert bei Landung in Nizza das Bewusstsein – Schuld war eine Lebensmittelvergiftung.
Zwischenfall auf dem Flug von Zürich nach Nizza
Nach Angaben von TSN.ua: Am 11. August 2018 verlor der Kapitän eines Airbus A320-214 während der Landung in Nizza das Bewusstsein. Die Maschine, die mit 166 Passagieren an Bord von Zürich gekommen war, setzte dennoch sicher auf – dank des schnellen Eingreifens des Kopiloten. Wie sich herausstellte, hatte eine Lebensmittelvergiftung den Flugkapitän außer Gefecht gesetzt.
Bereits während des Fluges klagte der Kapitän über Unwohlsein. Als er um 20:53:18 UTC das Bewusstsein verlor, neigte sich die Maschine um etwa 10 Grad nach rechts und anschließend 8 Grad nach links. In einer Höhe von ungefähr 200 Fuß kam der Kapitän langsam wieder zu sich. Trotz der kritischen Situation gelang es dem Kopiloten, den Airbus sicher auf der Landebahn aufzusetzen. Dieser Vorfall zeigt, wie entscheidend eine gute Zusammenarbeit im Cockpit sein kann.
Weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder wurden verletzt, und das Flugzeug blieb unbeschädigt. Der Fall unterstreicht, wie wichtig regelmäßige medizinische Checks für Piloten sind – und dass selbst ein erfahrener Kapitän durch eine plötzliche Erkrankung ausfallen kann.
Warum die Ausbildung der Crew so wichtig ist
Der Zwischenfall auf dem Flug von Zürich nach Nizza verdeutlicht, wie essenziell die Vorbereitung der Besatzung auf Notfälle an Bord ist. In dieser Situation war es die Professionalität des Kopiloten, die den sicheren Abschluss des Fluges ermöglichte. Ohne seine schnelle Reaktion hätte das Unglück weit schwerwiegender ausgehen können. Daher sind sowohl praktische Übungen als auch regelmäßige Gesundheitskontrollen für Piloten unverzichtbar, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden.
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