Polen hebt zwei Schulfächer auf: Was erwartet die Schüler ab 2025.
Änderungen im polnischen Schulsystem
Nach Angaben von inkorr.com: Die Schulreform in Polen führt zu wesentlichen Veränderungen im Bildungssystem. Ab dem Schuljahr 2025/2026 ist die Streichung von zwei Fächern geplant, die durch neue ersetzt werden. Anstelle von 'Geschichte und Gegenwart' und 'Familienleben' werden die Schüler im Fach Gesellschaftskunde und Gesundheitserziehung unterrichtet.
Die Gesellschaftskunde soll die Schüler auf eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vorbereiten, während das Fach Gesundheitserziehung verschiedene Aspekte des physischen und psychischen Wohlbefindens abdecken soll. Auch das Programm für den Sportunterricht wird modernisiert und umfasst jährliche Überprüfungen der körperlichen Fitness, eine erhöhte Anzahl von Stunden im Freien und eine Reduzierung der Stunden für Religionsunterricht. Zudem wird es neue Termine für die Winterferien geben und die Arbeitsbedingungen für Lehrer werden verbessert.
Im Rahmen der Arbeitsverhältnisse erhalten private Schulen mehr Freiheiten bei der Einstellung von Lehrkräften, was es Fachleuten ermöglicht, bis zu neun Stunden pro Woche zu arbeiten. Auch die vorübergehenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Zustrom ukrainischer Flüchtlingskinder laufen aus, und die Lehrer, die Entschädigungszahlungen erhalten, können nicht mehr zu vergünstigten Bedingungen als Lehrerassistenten arbeiten oder die polnische Sprache für ukrainische Schüler unterrichten.
Diese Reform wird einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des polnischen Bildungssystems darstellen, das darauf abzielt, den Herausforderungen der Gegenwart angemessen zu begegnen. Neue Fächer und Ansätze, die sich auf Gesundheit und bürgerschaftliche Verantwortung konzentrieren, können eine gute Grundlage für die Bildung einer aktiven und bewussten Gesellschaft in der Zukunft schaffen.
Lesen Sie auch
- Ukrainische Angriffe zwingen Russland zu Benzinimporten aus Asien
- Neuer Name gesucht: Moderner Zug zwischen Kiew und Kowel – Fahrer dürfen mitentscheiden
- Bis zu 16 Millionen: Neue staatliche Förderprogramme für kriegsgeschädigte Unternehmen in der Ukraine
- Erstmals seit Jahren: Russland will Benzin per Schiff importieren – Drohnenangriffe auf Raffinerien als Ursache
- Vier neue Märkte in Tschernihiw: „Eko Market“ baut Präsenz aus und sucht hunderte Mitarbeiter
- Britische Versicherer küren den zuverlässigsten SUV – Japan liegt vorn

