Kiew: Heizungsausfall in über 1100 Wohnhäusern nach Angriff – Stadt richtet Wärmestuben ein.
Kältealarm in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem massiven Angriff auf die kritische Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt sind mehr als 1100 Wohngebäude in Kiew ohne Heizung. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 3. Februar 2023, als Russland das Energiesystem in acht Regionen der Ukraine attackierte. Bei Außentemperaturen von bis zu -25°C verschärft sich die Lage für die betroffenen Bewohner erheblich.
Besonders hart trifft es die Stadtteile Darnyzkyj und Dniprowskyj, wo jeweils über 1100 Häuser von der Wärmeversorgung abgeschnitten sind. Als Soforthilfe richtet die Stadtverwaltung nun Notunterkünfte zum Aufwärmen ein. Im Darnyzkyj-Bezirk wurden bereits 5 solcher Wärmestuben organisiert, im Dniprowskyj-Bezirk 4. Zusätzlich hat der staatliche Katastrophenschutz (DSNS) 36 Punkte im Darnyzkyj- und 27 im Dniprowskyj-Bezirk eingerichtet.
Appell des Bürgermeisters und Maßnahmen
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko rief die Einwohner zur Ruhe auf und bat sie, die organisierten Wärmestuben aufzusuchen, bis die Heizversorgung wiederhergestellt ist. Die Lage bleibt angespannt, und die Behörden tun alles, um den Komfort und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Solche Angriffe auf die Energieversorgung sind ein wiederkehrendes Problem im Kriegsverlauf.
Dieser Vorfall zeigt erneut die Verletzlichkeit der ukrainischen Energieinfrastruktur unter Kriegsbedingungen. — Quelle: Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko
Die Stadtverwaltung reagiert mit der Einrichtung der Wärmepunkte und entsprechenden Warnungen an die Bevölkerung auf die Folgen des Angriffs. Derartige Vorfälle können langfristige Auswirkungen auf die Energiesicherheit des Landes haben, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Die Situation in der Ukraine bleibt kritisch, weshalb der Schutz der Zivilbevölkerung oberste Priorität hat.
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