Regierungschefin lehnt Streichung von Mathe aus dem NMT ab: Hintergründe zum Gesetzesvorhaben.

Regierungschefin lehnt Streichung von Mathe aus dem NMT ab: Hintergründe zum Gesetzesvorhaben
Regierungschefin lehnt Streichung von Mathe aus dem NMT ab: Hintergründe zum Gesetzesvorhaben

Stellungnahme von Julia Swyrydenko

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Premierministerin Julia Swyrydenko hat sich klar gegen die Abschaffung von Mathematik als Pflichtfach im nationalen Mehrfachtest ausgesprochen. Ihre Kritik richtet sich gegen einen Gesetzesentwurf, der vorsieht, die Anzahl der verpflichtenden Prüfungsfächer für die Dauer des Kriegsrechts auf drei zu reduzieren. Aktuell umfasst der nationale Mehrfachtest vier Fächer: Ukrainisch, Mathematik und Geschichte der Ukraine sind dabei obligatorisch.

Die Rolle der Mathematik im Bildungssystem

Swyrydenko betonte, dass sie eine Änderung der Teststruktur durch den Wegfall von Mathematik für nicht sinnvoll hält. Sie machte deutlich:

„Ich glaube nicht, dass sich die Struktur im nächsten Jahr, in einem Jahr oder zu einem anderen Zeitpunkt ändern wird und wir Mathematik streichen. Das wäre auch falsch. Für mich wirkt diese ganze Diskussion um das Thema seltsam.“ - Julia Swyrydenko

Mit diesen Worten unterstrich die Regierungschefin die zentrale Bedeutung von Mathematik in der Bildung und stellt die Zukunft des nationalen Mehrfachtests in Zeiten des Kriegsrechts infrage. Der in der Werchowna Rada eingebrachte Gesetzesvorschlag hat unter Pädagogen und in der Öffentlichkeit eine Debatte über die Sinnhaftigkeit von Veränderungen im Bildungssystem ausgelöst.

Die Frage, ob Mathematik als Pflichtfach erhalten bleibt, könnte daher zu einem entscheidenden Punkt bei der Gestaltung der zukünftigen Bildungspolitik der Ukraine werden. Dies gilt umso mehr, als das Land gezwungen ist, seine Systeme an die neuen, durch den Krieg geschaffenen Realitäten anzupassen.


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