Mit Neoprenanzug und Flossen: Ukrainischer Grenzer fasst Flüchtigen am Dnister.
Festnahme durch Grenzschützer
Nach Angaben von TSN.ua: Ein 34-jähriger Mann aus der Region ist am Fluss Dnister gescheitert. Beamte der Grenzschutzabteilung Mohyliw-Podilskyj nahmen ihn fest, als er mit einem Ganzkörper-Neoprenanzug und Schwimmflossen versuchte, illegal nach Moldau zu gelangen. Der ortsansässige Ukrainer hatte sich für diese riskante Flussüberquerung entschieden, um der Ausreisekontrolle zu entgehen.
Die Beamten leiteten nach der Festnahme ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein. Solche Verstöße sind keine Seltenheit: Erst kürzlich erwischten Grenzschützer der Einheit Ismajil einen 30-jährigen Mann, der sich als 71-jährige Frau verkleidet hatte, um die Grenze zu passieren.
Immer neue Maschen der Grenzverletzer
In einem weiteren Fall retteten die Grenzer einen Mann, der bei dem Versuch, nach Rumänien zu gelangen, im Eis eines Flusses einbrach. Diese Vorfälle zeigen, mit welch vielfältigen Methoden Schleuser und Flüchtige täglich versuchen, die Grenzanlagen zu überwinden.
Die Behörden betonen die anhaltende Dringlichkeit des Problems der illegalen Grenzübertritte, besonders im Kontext der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und der strengen Kontrollen an den Staatsgrenzen der Ukraine. Die Grenzschutzbeamten bleiben bei ihrer täglichen Arbeit wachsam und reagieren konsequent auf jede Art von Regelverstoß, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten.
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