Busfahren in Odessa wird teurer: Neue Tarife ab 25 Griwna – wer betroffen ist.

Busfahren in Odessa wird teurer: Neue Tarife ab 25 Griwna – wer betroffen ist
Busfahren in Odessa wird teurer: Neue Tarife ab 25 Griwna – wer betroffen ist

Fahrpreise in Odessa und der Oblast Odessa im Jahr 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Im Juli 2026 bleiben die Fahrpreise innerhalb der Stadt Odessa zunächst stabil. Allerdings sind die Kosten auf mehreren Vorort- und Überlandlinien in der Oblast Odessa bereits gestiegen – Grund dafür sind höhere Betriebsausgaben. Ein Fachausschuss des Stadtrats von Odessa hat nun grünes Licht für eine mögliche Preiserhöhung auf 25 Griwna in den privaten Kleinbussen gegeben. Zum Vergleich: Eine Fahrt mit der Straßenbahn oder dem Oberleitungsbus kostet weiterhin 15 Griwna, die meisten städtischen Marschrutki schlagen mit 20 Griwna zu Buche. Bestimmte Sozialbusse auf ausgewählten Strecken bleiben für Fahrgäste kostenlos.

Neue Preise für innerregionale und Überlandverbindungen

Seit dem 10. April 2026 gelten in der gesamten Oblast Odessa um 30 Prozent höhere Tarife für den innerregionalen Personenverkehr. Konkret hat dies zu folgenden Preisanpassungen auf einzelnen Strecken geführt:

  • Der Fahrschein auf der Linie Nr. 25 verteuerte sich von 50 auf 65 Griwna;
  • Die Linie Nr. 20 von Tschornomorsk nach Welikodolynske kostet jetzt 30 Griwna;
  • Eine Fahrt von Reni nach Odessa stieg von 600 auf 780 Griwna;
  • Die Strecke Reni – Ismajil wurde von 150 auf 200 Griwna angehoben;
  • Für die Verbindung Bilhorod-Dnistrowskyj – Odessa zahlen Fahrgäste nun 200 statt 160 Griwna.

Trotz dieser Anhebungen bei Vorort- und Fernverkehr wurden die Wassergebühren in Odessa seit 2022 nicht verändert. Die Transportunternehmen hatten ursprünglich Tarife zwischen 32 und 45 Griwna gefordert, eine endgültige Entscheidung über eine weitere Erhöhung steht jedoch noch aus.

„Die steigenden Fahrpreise im Vorort- und Überlandverkehr der Oblast Odessa spiegeln den allgemeinen Kostendruck im Transportsektor wider“

Quelle: Anonym

Hintergrund sind unter anderem die anhaltende Inflation und gestiegene Treibstoffpreise. Während die Stadtverwaltung bei den kommunalen Gebühren bislang zurückhaltend agiert, wächst bei den Busbetreibern der Druck: Sie fordern eine Neukalkulation der Tarife, um ihre gestiegenen Ausgaben zu decken. Bleibt dies aus, könnte die finanzielle Lage der Unternehmen die Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel für die Bevölkerung gefährden.


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