Die Region Saporischschja verbirgt Milliarden Tonnen von Bodenschätzen: Welche Lagerstätten von den Russen besetzt sind.
05.08.2025
1133
Journalist
Schostal Oleksandr
05.08.2025
1133
Die Ukraine ist ein Land mit beeindruckenden Vorräten und Lagerstätten seltener Erden, und das ist besonders in der Region Saporischschja deutlich zu sehen. Das Nowopolawske-Lager, das sich in dieser Region befindet, kann sich mit erheblichen Vorräten an Lanthan-, Uran- und anderen seltenen Metallen rühmen, die zur industriellen Entwicklung des Landes beitragen. Es ist erwähnenswert, dass von den acht großen Lagerstätten in Saporischschja fünf sich auf dem vorübergehend besetzten Gebiet befinden, einschließlich Nowopolawske. In Saporischschja befindet sich auch die Erzlagerstätte 'Kruta Balka', wo die Erze das nützliche Metall Lithium enthalten, das in hochmodernen Branchen weit verbreitet ist. Darüber hinaus gibt es in dieser Region Lagerstätten von Gold, Graphit, Kaolin und anderen nützlichen Mineralien, die für die Industrie von großer Bedeutung sind. Nicht unerwähnt bleiben darf das Weltover-Lager für Manganerz, das eines der größten der Welt ist, obwohl die Entwicklung aufgrund technologischer Herausforderungen eingestellt wurde. Insgesamt hat die Region Saporischschja ein beeindruckendes Potenzial im Bergbau, und die Entwicklung dieser Lagerstätten könnte der Wirtschaft des Landes erhebliche Vorteile bringen. Es ist wichtig, diese Region bei der Planung der Strategien für die weitere Entwicklung der Branche zu berücksichtigen.
Lesen Sie auch
- Bis 2029: Ukrainische Regierung verabschiedet Haushaltsplan mit Dollarkurs, Inflationsprognosen und Lohnentwicklung
- Everlane für 100 Millionen Dollar an Shein verkauft: Warum die Fans des Labels fassungslos sind
- Budanov stellt „Marshallplan“ für die Ukraine vor: Das steckt hinter der Strategie „Wirtschaft der Zukunft“
- Gasstreit: Transnistrien verlängert Ausnahmezustand bis 2026
- Ukrainische Angriffe lösen Brennstoffkrise in Russland aus: 56 Regionen melden Haushaltsdefizit
- Russlands Ölindustrie schwer getroffen: 37 Prozent der Raffineriekapazitäten zerstört – Budget gerät unter Druck

