Massiver Angriff auf die Region Donezk: Zehn Städte getroffen.
Russische Angriffsserie am 8. März 2023
Nach Angaben von UATV: Am 8. März 2023 griffen russische Streitkräfte innerhalb von 24 Stunden zehn Ortschaften in der Region Donezk an. Die Angriffe auf Städte wie Druzhkivka, Kramatorsk, Mykolaivka, Sviatohirsk und Sloviansk hinterließen massive Zerstörungen an der zivilen Infrastruktur und forderten Opfer. Die Eskalation zeigt die systematische Zerstörung von Wohngebieten im Osten der Ukraine.
Die Artillerie- und Drohnenangriffe zerstörten Dutzende Privathäuser und Wohnblocks. Insgesamt wurden in der Region 122 zivile Objekte beschädigt, darunter 45 Wohngebäude. In Kramatorsk setzten die Angreifer eine KAB-500-Luftbombe ein, kombiniert mit Drohnen- und Artilleriebeschuss. Dabei wurden zehn Personen verletzt, darunter drei Kinder. Die Schäden in der Stadt umfassen:
- 32 Mehrfamilienhäuser
- zwei Verwaltungsgebäude
- sieben Geschäfte
- fünf Bildungseinrichtungen
- 37 Kraftfahrzeuge
Über Sviatohirsk wurden neun KAB-250-Bomben abgeworfen, die folgende Zerstörungen verursachten:
- vier Privathäuser
- sechs Wohnblocks
- ein Verwaltungsgebäude
- sechs Verkaufspavillons
- eine Bildungseinrichtung
- mehrere gewerbliche Räumlichkeiten
In Druzhkivka beschädigten Drohnenangriffe zwei Häuser und ein ziviles Auto. In Sloviansk zerstörte ein Schlag mit der Drohne 'Molniya-2' ein Privathaus. In Mykolaivka trafen Drohnen ein Gewerbegebäude und einen Lastwagen. Im Dorf Nikonorivka kam bei einem feindlichen Angriff ein Mann ums Leben, ein Fahrzeug wurde beschädigt.
Eskalation der Gewalt gegen Zivilisten
Zusätzlich feuerten russische Truppen zwei ballistische 'Iskander-M'-Raketen ab und setzten 117 Kampfdrohnen ein, von denen 11 ihr Ziel trafen. Diese koordinierten Angriffe unterstreichen die anhaltende Aggression gegen ukrainisches Territorium und die akute Gefahr für die Zivilbevölkerung.
Die dokumentierten Angriffe belegen eine weitere Eskalation des Konflikts in der Region, insbesondere im Hinblick auf die ständige Bedrohung der Zivilbevölkerung. Die systematischen Attacken auf Infrastruktur und Wohngebäude unterstreichen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine und zeigen die schwerwiegenden humanitären Folgen dieses Krieges. Angesichts der anhaltenden Angriffe ist der Schutz und die Versorgung der betroffenen Gemeinden von entscheidender Bedeutung.
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