Energieinfrastruktur in Saporischschja getroffen: Stromausfall für Zehntausende.
Raketenangriff auf Energieanlage in Saporischschja
Nach Angaben von Novyny.live: Ein russischer Angriff auf ein Energieinfrastrukturobjekt in Saporischschja am 20. Februar hat zu massiven Stromausfällen geführt. Rund 41.000 Haushalte waren nach dem Schlag gegen 06:00 Uhr morgens ohne Elektrizität. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung waren noch etwa 8.000 Abonnenten betroffen. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur sind ein wiederkehrendes Merkmal des Krieges in der Ukraine.
Die Region Saporischschja wird regelmäßig von russischen Truppen angegriffen, was schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung hat. Bereits am 15. Februar hatte ein Beschuss in der Region einen Großbrand ausgelöst. Am 18. Februar wurden durch Angriffe im Gebiet Saporischschja erneut Zerstörungen und Opfer gemeldet.
Der Bürgermeister von Saporischschja, Iwan Fedorow, äußerte die Hoffnung auf eine baldige vollständige Wiederherstellung der Versorgung: 'Wir hoffen, dass wir alle Abonnenten wieder mit Strom versorgen können.'
Er fügte hinzu, dass die Wärmeversorgung weiterhin im Normalbetrieb laufe. Fedorow erklärte: 'Im Gebiet der Stadt Saporischschja und der Oblast dauert der Stromausfall nicht länger als 4 Stunden, dann kommt der Strom wieder.'
Die Lage in der Region bleibt angespannt, und die Bewohner leiden weiter unter den Folgen der Kriegshandlungen. Der gezielte Beschuss lebenswichtiger Versorgungseinrichtungen zeigt, wie sehr der Alltag der Menschen von diesem Konflikt geprägt ist. Die Bemühungen der lokalen Behörden, die Versorgung trotz der Angriffe aufrechtzuerhalten, sind ein ständiger Kampf gegen die Zeit.
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