Schwerer Angriff auf Saporischschja: Kind verletzt, mehr als 80 Häuser zerstört.
Raketenangriff auf Saporischschja am 26. Februar
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 26. Februar griffen russische Streitkräfte Wohnviertel der Stadt Saporischschja an. Bei dem kombinierten Angriff mit Drohnen, ballistischen Raketen und gelenkten Fliegerbomben wurden zehn Menschen verletzt, darunter ein achtjähriges Kind. Über 80 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, ebenso traf es zwei Einkaufszentren, von denen eines zur Hälfte ausbrannte.
Die Angriffswelle begann gegen 3:00 Uhr nachts, als die meisten Bewohner schliefen. Augenzeugen berichten von den schrecklichen Momenten während des Beschusses.
„Ich habe schon nicht mehr geschlafen, um drei Uhr nachts weckten mich die Explosionen. Und um vier Uhr traf es uns. Die Fenster sind rausgeflogen. Auf dem Balkon, im Zimmer – der Wind pfeift durch.“ - Natalja
Die Wucht der Detonationen war so groß, dass sie Fassadenwände und Deckplatten eines Mehrfamilienhauses beschädigten. Lilija, eine der Betroffenen, sagte: „Das Fenster ist rausgeflogen, mit dem ganzen Rahmen. Und alles ist aufs Bett gekracht. Und der Arm ist verletzt worden. Und das Gesicht ein bisschen. Macht nichts. Bis zur Hochzeit ist das verheilt.“ Derzeit laufen an den Einschlagstellen die Aufräumarbeiten.
„Es gibt viel zu tun, im Moment kümmern wir uns um herabhängende, einsturzgefährdete Bauteile. Danach werden wir den Schutt wegräumen und abtransportieren“, erklärte Alexej, einer der Helfer bei den Wiederherstellungsarbeiten.
Insgesamt wurden etwa 20 Explosionen registriert, die nicht nur Wohngebäuden, sondern auch der städtischen Infrastruktur schweren Schaden zufügten. Die Behörden sind derzeit mit der Schadensbewertung und der Hilfe für die Opfer beschäftigt.
Die Lage in der Region
Dieser Angriff ist Teil des anhaltenden Krieges, der für die Zivilbevölkerung der Ukraine verheerende Folgen hat. Solche Attacken verschärfen die humanitäre Krise in der Region, da die Betroffenen dringend medizinische und soziale Unterstützung benötigen. Die Behörden haben sich verpflichtet, die Schäden zu erfassen und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Die Lage bleibt jedoch angespannt, und die Bewohner sind auf Hilfe angewiesen, um ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
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