Trump erwirkte Feuerpause: Was über den vorübergehenden Stopp russischer Angriffe auf die Ukraine bekannt ist.

Trump erwirkte Feuerpause: Was über den vorübergehenden Stopp russischer Angriffe auf die Ukraine bekannt ist
Trump erwirkte Feuerpause: Was über den vorübergehenden Stopp russischer Angriffe auf die Ukraine bekannt ist

Vorläufiges Ende der Angriffe auf Energieinfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: Russland hat seine Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung vorübergehend eingestellt. Dieser Schritt folgte einer persönlichen Bitte des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an Wladimir Putin. Am 29. Januar 2023 berichteten russische Medien erstmals über das Aussetzen der Angriffe auf Kiew und das ukrainische Stromnetz. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte am 30. Januar 2023, dass Russland die massiven Angriffe auf die Ukraine bis zum 1. Februar vorläufig einstellen werde. Die genaue Dauer dieser Pause war jedoch von Anfang an umstritten.

Extremfrost als Hintergrund und Reaktion aus Kiew

Die Bitte fiel mit einer extremen Kältewelle zusammen, die für die Zeit vom 1. bis 3. Februar 2023 in der Ukraine vorhergesagt wurde. Es wurden Temperaturen von bis zu -30°C erwartet. In Kiew sollten die Nachttemperaturen zwischen -13 und -15 Grad, die Tagestemperaturen zwischen -10 und -12 Grad liegen. Donald Trump begründete sein Eingreifen mit diesen extremen Wetterbedingungen:

«Wegen der extremen Kälte habe ich Präsident Putin persönlich gebeten, Kiew und andere Städte eine Woche lang nicht zu beschießen.» - Donald Trump

Er fügte an:

«Er stimmte dem zu, und ich muss sagen, das war sehr nett.» - Donald Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies jedoch jegliche offizielle Vereinbarung zurück und stellte klar: 'Wir haben keinen Waffenstillstand. Wir haben keine offizielle Vereinbarung über einen Waffenstillstand.' Diese Aussage unterstreicht die Unsicherheit über Status und Dauer der Feuerpause und nährt die Befürchtung, dass die Angriffe nach Ablauf der Frist wieder aufgenommen werden könnten. Die Situation zeigt, wie äußere Faktoren wie das Wetter in Kriegszeiten plötzlich zu diplomatischen Hebelpunkten werden können.

Der Vorfall verdeutlicht die komplexe Gemengelage internationaler Diplomatie in diesem Konflikt. Obwohl die vorübergehende Feuerpause auf eine US-Initiative zurückgeht, handelt es sich nicht um ein formales Abkommen. Dies lässt in der Ukraine die Sorge vor einer baldigen Wiederaufnahme der Attacken wachsen. Zugleich wird sichtbar, wie humanitäre Erwägungen und militärische Strategien in solchen Krisen miteinander verwoben sind.


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