11 Milliarden Euro für Falschinformationen: Russland und China im Visier der EU.
EU-Außenbeauftragte Kallas prangert Desinformationskampagnen an
Nach Angaben von UATV: Am 17. März erklärte Kaja Kallas in Brüssel, dass Russland und China im Jahr 2025 umgerechnet 11 Milliarden Euro für gezielte Desinformation ausgegeben hätten. Die wirtschaftlichen Schäden durch diese Manipulationen bezifferte sie auf über 400 Milliarden Euro pro Jahr – eine Summe, die die globale Dimension des Problems verdeutlicht.
Kallas betonte, dass das Verbreiten falscher Informationen zu den kosteneffizientesten Waffen moderner hybrider Kriegsführung zähle. Sie verwies darauf, dass Angreifer zunehmend auf Kryptowährungen zurückgreifen, um ihre Aktionen zu finanzieren. Umso wichtiger sei es, solche Praktiken frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.
Die wachsende Gefahr durch Propaganda und internationale Maßnahmen
Die EU-Chefdiplomatin wies darauf hin, dass die aktuelle Liste der Personen und Firmen, die Verschwörungstheorien und Propaganda verbreiten, lang sei. Dies zeige, wie ernst die Bedrohung durch Desinformation sei und wie dringend gemeinsame Gegenmaßnahmen benötigt würden.
- Bereits 2022 verhängte die EU Sanktionen gegen neun Personen, die für das Massaker in Butscha verantwortlich gemacht werden.
- Dies unterstreicht, wie wichtig entschlossenes internationales Handeln in solchen Fällen ist.
Die Aussagen von Kaja Kallas spiegeln die wachsende Sorge der Weltgemeinschaft wider: Staaten wie Russland und China nutzen Desinformation systematisch als Einflussinstrument. Die hohen Summen, die sie dafür ausgeben, zeigen, wie ernst sie diese Taktik nehmen. Für die globale Stabilität könnte dies fatale Folgen haben. Die EU reagiert unter anderem mit Sanktionen gegen Desinformationsakteure – ein wichtiger Schritt, um dieser Gefahr entgegenzutreten.
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