Mehr als 60 Raketen auf Kremenchuk-Raffinerie abgefeuert: Ukrainisches Stromnetz verliert 27 Gigawatt.
Angriffe auf die Raffinerie in Kremenchuk
Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf ukrainische Energieanlagen fort, darunter die Erdölraffinerie in Krementschuk, und setzen dabei Raketen und Drohnen ein. Energieminister Denys Schmyhal berichtete von erheblichen Verlusten im Energiesektor und der teilweisen Wiederherstellung der Kapazitäten. Allein auf die Raffinerie in Kremenchuk wurden über 60 Raketen und 260 Drohnen abgefeuert. Laut dem Minister hat Russland im vergangenen Jahr und in diesem Winter insgesamt mehr als 700 Raketen und 20.000 Drohnen eingesetzt.
Schläge gegen das ukrainische Stromnetz
Durch die Angriffe sind Verbraucher in den Oblasten Winnyzja, Schytomyr, Saporischschja, Mykolajiw, Chmelnyzkyj, Poltawa und Charkiw von der Stromversorgung abgeschnitten. Seit Kriegsbeginn hat die Ukraine 27 GW an Stromerzeugungskapazität verloren, davon 15,5 GW durch die Besetzung von Energieanlagen. Die Gesamtverluste des ukrainischen Energiesektors belaufen sich auf 24,8 Milliarden US-Dollar.
Denys Schmyhal: 'Die Russen versuchen mit tausenden Raketen und Drohnen, die ukrainische Energieversorgung zu zerstören, einschließlich unserer Erdölverarbeitung.'
Er fügte hinzu: 'Von den verlorenen neun Gigawatt haben wir bereits 3,5 wiederhergestellt.'
Diese Vorfälle verdeutlichen die massiven Herausforderungen für den ukrainischen Energiesektor im Krieg. Die anhaltenden Beschießungen von Energieinfrastruktur gefährden die Stabilität der Stromversorgung in den Regionen und erschweren die Wiederaufbaubemühungen. Die Sicherung kritischer Infrastruktur wird damit zu einer zentralen Aufgabe für die Energieunabhängigkeit des Landes.
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