Erstmals seit Jahren: Russland will Benzin per Schiff importieren – Drohnenangriffe auf Raffinerien als Ursache.

Erstmals seit Jahren: Russland will Benzin per Schiff importieren – Drohnenangriffe auf Raffinerien als Ursache
Erstmals seit Jahren: Russland will Benzin per Schiff importieren – Drohnenangriffe auf Raffinerien als Ursache

Russland steht vor Benzinmangel – Importe per Schiff geplant

Nach Angaben von UATV: Erstmals seit Jahren plant Russland, Benzin auf dem Seeweg zu importieren. Grund ist ein wachsender Treibstoffmangel, der durch ukrainische Drohnenangriffe auf die Ölindustrie ausgelöst wurde. Am 17. Juni 2023 berichtete die Nachrichtenagentur Reuters über diesen Schritt, der auf ernste Versorgungsprobleme im Inland hindeutet.

Bereits im Juni 2023 könnte die erste Lieferung über einen westlichen Hafen Russlands eintreffen. Details zu Mengen und Lieferanten bleiben jedoch unklar, was Fragen zum Umfang dieser Maßnahme aufwirft. Zum Vergleich: 2022 exportierte Russland noch fast 5 Millionen Tonnen Benzin – das entspricht rund 117.000 Barrel pro Tag. Diese Zahl zeigt, dass das Land einst über große Ressourcen verfügte, nun aber offenbar durch äußere Angriffe vor neuen Herausforderungen steht.

Angriffe auf die Öl-Infrastruktur

Die Lage verschärfte sich durch Angriffe am 16. Juni 2023, bei denen Moskau von Drohnen getroffen wurde. Dabei brach ein Feuer in der größten Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnja aus. Weitere Ziele waren die Raffinerie „TANEKO“ in Tatarstan sowie die Moskauer Raffinerie. Diese Vorfälle verdeutlichen die schwerwiegenden Bedrohungen für den russischen Energiesektor und zeigen, warum das Land nach alternativen Wegen sucht, um seine Treibstoffversorgung zu sichern.

Russland ergreift also Maßnahmen, um den Treibstoffmangel zu beheben, der durch externe Angriffe auf seine Öl-Infrastruktur entstanden ist. Der Import von Benzin per Schiff könnte eine Lösung sein, doch die genauen Details dieses Prozesses bleiben ungewiss.

Die Situation unterstreicht die Herausforderungen, denen Russland in seiner Energiepolitik unter Kriegsbedingungen gegenübersteht. Der wachsende Treibstoffmangel könnte schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben, da Kraftstoff für Industrie und Verkehr essenziell ist. Gleichzeitig deutet der Benzinimport auf einen Wandel in der Versorgungsstrategie hin, der künftig die Preispolitik und Energiesicherheit Russlands beeinflussen könnte.


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