Moskaus Personalnot: Tausende Söldner aus Asien und Afrika sollen Kriegslücken stopfen.
Kreml rekrutiert im Ausland
Nach Angaben von Novyny.live: Um die enormen Verluste im Ukraine-Krieg auszugleichen, greift Russland zunehmend auf ausländische Kämpfer zurück. Der britische Verteidigungsminister John Healey wies darauf hin, dass Moskau ohne eine neue Mobilisierungswelle Schwierigkeiten habe, seine Truppenstärke zu halten. Seine Einschätzung:
„Moskau ist gezwungen, Tausende Bürger aus Indien, Pakistan, Nepal, Kuba, Nigeria und dem Senegal anzuwerben, um die erheblichen Kampfverluste zu kompensieren.“Diese Entwicklung zeigt, wie sehr der Krieg die personellen Ressourcen Russlands strapaziert.
Verluste auf Rekordniveau
Die Lage an der Front bleibt für die russischen Streitkräfte äußerst angespannt. Allein im ersten Monat dieses Jahres verlor die russische Armee schätzungsweise 30.000 Soldaten. Bereits im Dezember 2022 beliefen sich die durchschnittlichen täglichen Verluste auf etwa 1.130 Militärangehörige – ein Indiz für die anhaltend hohe Intensität der Kämpfe. Über das gesamte vergangene Jahr summierten sich die getöteten und verwundeten russischen Soldaten auf rund 415.000 Personen. Die Gesamtverluste seit Beginn der großangelegten Invasion übersteigen mittlerweile 1,2 Millionen Menschen. Diese Zahlen unterstreichen die gravierenden Probleme bei der Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit.
Vom 24. Februar 2022 bis zum 16. Februar 2026 werden die russischen Kampfverluste auf etwa 1.254.450 Soldaten geschätzt. Diese Daten bestätigen die Aussage von Mykhailo Fedorov, der feststellte:
„In den letzten zwei Monaten haben die Verluste der russischen Armee die Nachschubrate deutlich überstiegen.“Russland sieht sich somit mit wachsenden Schwierigkeiten konfrontiert, seine Streitkräfte auf dem erforderlichen Niveau zu halten – eine Entwicklung, die die weiteren Kriegsoperationen beeinflussen könnte.
Die massive Anwerbung ausländischer Kämpfer ist ein deutliches Zeichen für den akuten Personalmangel. Der Verlust Hunderttausender Soldaten und die Probleme bei der Mobilisierung im Inland könnten den Kreml zwingen, seine strategischen Ziele oder Kriegsführung zu überdenken, um die militärische Schlagkraft zu erhalten. Die Dynamik des Konflikts könnte sich dadurch verändern.
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