Ukraine im Drohnenhagel: Wie sich das Land gegen über 6000 Angriffe auf seine Infrastruktur wehrt.
Russlands Angriffswelle im Januar
Nach Angaben von UATV: Die ukrainische Infrastruktur stand im Januar unter massivem Beschuss. Russland führte in diesem Monat mehr als 6000 Angriffe mit Drohnen und anderen Waffensystemen durch, die gezielt Energie- und Transportnetze ins Visier nahmen. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von den anhaltenden Attacken und betonte die dringende Notwendigkeit, den Luftraum zu schützen. In diesem Zeitraum setzte Russland etwa 5500 präzisionsgelenkte Fliegerbomben sowie 158 Raketen verschiedener Typen ein.
Eskalation der Angriffsintensität
Die Dimension der Angriffe wird in den Zahlen der vergangenen Woche deutlich: Über 980 Kampfdrohnen und fast 1100 präzisionsgelenkte Bomben wurden registriert. Allein in der Nacht zum 1. Februar griff Russland mit 90 Kampfdrohnen an, wobei Treffer an neun verschiedenen Orten verzeichnet wurden. Diese massive Eskalation unterstreicht die akute Bedrohungslage.
Wolodymyr Selenskyj hob die Bedeutung moderner Abwehrsysteme hervor und erklärte: 'Die Angriffe gehen weiter. Wir benötigen täglich Raketen für Patriot-, NASAMS- und F-16-Systeme sowie andere Plattformen.'
Die zunehmende Intensität der russischen Angriffe verschärft den Konflikt weiter und erhöht den Druck auf die ukrainische Führung, eine verlässliche Verteidigung zu gewährleisten. Der dringende Bedarf an modernen Luftabwehrsystemen macht deutlich, wie existenziell die internationale Unterstützung für die Ukraine angesichts der anhaltenden militärischen Bedrohung ist. Diese Entwicklung wird die Entscheidungen der Verbündeten über weitere Militärhilfe und strategische Unterstützung maßgeblich beeinflussen.
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