Russlands neue Angriffsstrategie: Logistik und Infrastruktur im Fadenkreuz.
Russland verlegt den Fokus seiner Angriffe
Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte haben ihre Angriffsprioritäten in der Ukraine verschoben. Sie konzentrieren sich nun gezielt auf logistische Knotenpunkte, insbesondere auf die Eisenbahninfrastruktur und die Wasserversorgung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass Objekte, die für die Nachschubketten entscheidend sind, zu Hauptzielen geworden sind. In der Nacht zum 22. Februar führte die russische Armee einen kombinierten Schlag gegen kritische Infrastruktureinrichtungen der Ukraine durch.
Laut dem Institute for the Study of War (ISW) haben die russischen Truppen ihre primären Ziele geändert und richten sich auf logistische Einrichtungen. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten bedeutende Erfolge bei der Abwehr: Sie schossen 274 Drohnen und 33 Raketen ab. Dabei wurden alle Marschflugkörper vom Typ 'Iskander-K' und Ch-59/69 sowie – mit einer Ausnahme – alle Ch-101-Marschflugkörper zerstört. Diese Abwehrerfolge zeigen die Wirksamkeit der ukrainischen Luftverteidigung gegen die neue russische Taktik.
Folgen für Infrastruktur und Kriegsführung
Die veränderte russische Taktik deutet auf eine Intensivierung der Bemühungen hin, ukrainische Schlüsselinfrastruktur zu treffen. Dies zielt darauf ab, die Handlungsfähigkeit des Landes unter Kriegsbedingungen zu beeinträchtigen.
Die Fokussierung auf logistische Ziele könnte ein Versuch sein, die ukrainische Wirtschaft und militärische Nachschublinien zu destabilisieren. Die erfolgreiche Abwehr durch die ukrainischen Luftstreitkräfte unterstreicht jedoch die Bereitschaft und Fähigkeit des Landes, seine kritische Infrastruktur zu schützen. Dies könnte die Wirksamkeit der russischen Strategie langfristig mindern.
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