Zwei Verletzte nach Angriffen auf Charkiw: Russland setzt Drohnen und Raketen ein.
Schwere Angriffe auf die Region Charkiw
Nach Angaben von Novyny.live: Russische Streitkräfte haben die ostukrainische Stadt Charkiw und das umliegende Gebiet mit einem koordinierten Angriff überzogen. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt und erhebliche Schäden an der zivilen Infrastruktur angerichtet. Die Regionalverwaltung meldet zwei Verletzte: einen 58-jährigen Mann im Dorf Dworitschnyj Kut und einen 54-jährigen Mann in der Siedlung Malyniwka.
Umfang der Attacken
Bei dem Angriff auf die Region wurde unter anderem der Stadtteil Slobidskyj in Charkiw mit Raketen beschossen. Die Angreifer setzten ein breites Arsenal an Waffen ein, darunter:
- eine Rakete (Typ wird noch ermittelt)
- drei gelenkte Fliegerbomben (KAB)
- 13 Angriffsdrohnen vom Typ 'Geran-2'
- eine Drohne vom Typ 'Molniya'
- 29 weitere Drohnen (Typ wird noch ermittelt)
In der Stadt Charkiw wurden ein ziviles Gebäude und zwei Autos beschädigt. Im Rajon Bohoduchiw traf es eine Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs im Dorf Hubariwka.
Im Rajon Charkiw wurden in der Siedlung Peresitschnje fünf Privathäuser, ein Wirtschaftsgebäude und zwei Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Im Dorf Dworitschnyj Kut kamen auf einer Farm hundert Schweine ums Leben. Im Rajosn Losowa wurden die Bahninfrastruktur, zwei Wohnhäuser und fünf Autos in der Stadt Losowa beschädigt, ebenso wie ein Privathaus im Dorf Nowoukrajinka.
Im Rajon Tschuhujiw wurde ein ziviles Unternehmen im Dorf Martowe getroffen, ein Getreidespeicher in Petschenihy sowie ein weiteres ziviles Unternehmen und zwei Autos in Malyniwka. Bereits am 20. Februar hatte eine schwere Explosion Charkiw erschüttert, als eine Rakete auf die Stadt zuflog. Für diesen Angriff nutzten die russischen Truppen eine Rakete des Typs 'Iskander-M'. Die Region Charkiw liegt in unmittelbarer Grenznähe und ist seit Kriegsbeginn besonders exponiert.
Die jüngsten Angriffe zeigen erneut, dass die zivile Infrastruktur und die Bevölkerung im Fokus der Attacken stehen. Diese gezielten Schläge gegen Wohngebäude, landwirtschaftliche Betriebe und Versorgungseinrichtungen verschärfen die humanitäre Lage in der ohnehin schwer getroffenen Region kontinuierlich.
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