Ökokatastrophe am Dnister: Russischer Angriff auf Wasserkraftwerk verursacht Ölteppich.
Ölverschmutzung bedroht den Fluss Dnister
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem russischen Angriff auf das Dnister-Wasserkraftwerk am 7. März gelangte Treibstoff in den Fluss. Bereits am 10. März wurden ölige Schlieren auf der Wasseroberfläche in der Nähe des Dorfes Ljadova in der Region Winnyzja gesichtet. Die Verschmutzung trieb mit der Strömung weiter und erreichte das moldauische Dorf Naslawtscha. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur haben verheerende Folgen für die Umwelt.
Um die Auswirkungen zu überwachen, haben Labore Wasserproben an der Entnahmestelle für Odessa, beim Dorf Majaky und im Dnister-Mündungsgebiet genommen. Einsatzkräfte versuchen, die Ölteppiche einzudämmen und zu beseitigen. Dazu setzen sie schwimmende Sperren und spezielle Bindemittel ein. Die Lage wird vom Katastrophenschutz (DSNS), der Wasserbehörde und den regionalen Militärverwaltungen überwacht.
Entwarnung bei Gerüchten über Trinkwassermangel
Im Zusammenhang mit der Verschmutzung kursierten in Telegram-Kanälen beunruhigende Meldungen über eine drohende Trinkwasserknappheit in Odessa. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat diese Gerüchte jedoch widerlegt. Es stellte klar:
„Die Meldungen in Telegram-Kanälen, dass Odessa ohne Wasser dastehen könnte, sind unwahr.“Unabhängig davon bleibt die Stromversorgung in der Region Odessa eine der angespanntesten in der gesamten Ukraine.
Der Vorfall zeigt die gravierenden ökologischen Folgen von Kriegshandlungen. Die Verunreinigung von Flüssen kann langfristige Schäden für Wasserressourcen, Ökosysteme und die Gesundheit der Bevölkerung verursachen. Zwar reagieren die Behörden schnell auf die akute Bedrohung, doch die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts im Fluss wird eine langwierige Aufgabe bleiben.
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