Ukrainische Drohnenangriffe legen russische Raffinerien lahm: Warum eine Reparatur kaum noch machbar ist.

Ukrainische Drohnenangriffe legen russische Raffinerien lahm: Warum eine Reparatur kaum noch machbar ist
Ukrainische Drohnenangriffe legen russische Raffinerien lahm: Warum eine Reparatur kaum noch machbar ist

Die russische Raffinerie-Branche steht vor dem Kollaps

Nach Angaben von Espreso.tv: Der Geoökonom Oleg Sarkiz weist auf massive Probleme hin, die Russland bei der Wiederherstellung seiner Ölraffinerien hat. Grund sind die verhängten Sanktionen. Besonders kritisch: Die Anlagen waren auf westliche Technik angewiesen – ohne diese wird eine Reparatur fast unmöglich. Am Beispiel der Raffinerie in Kapotnja (Moskau) zeigt sich das Ausmaß: Ursprünglich lag der Schaden bei 53 Prozent, nach weiteren Angriffen stieg er auf über 90 Prozent.

Zahlen und Fakten zur Lage

In Russland gibt es insgesamt 38 Raffinerien von nationaler Bedeutung. Rund 25 davon haben bereits schwere Schäden erlitten. Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich am 18. Juni: Ukrainische Drohnen attackierten die Anlage in Kapotnja, woraufhin ein Großbrand ausbrach.

Sarkiz betont, dass die Reparatur der Anlagen für Russland immer schwieriger wird. Falls die Probleme weiter zunehmen, könnten sogar Benzinrationierungen für die Bevölkerung eingeführt werden. Das zeigt, wie massiv die russische Energiebranche unter den Wirtschaftssanktionen und den Kriegsfolgen leidet.

Die Krise der Raffinerien ist ein Spiegelbild der größeren wirtschaftlichen und politischen Probleme Russlands. Der Verlust westlicher Technik und Ersatzteile trifft nicht nur die Raffinerien, sondern den gesamten Energiesektor. Langfristig könnte das die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden. Gleichzeitig wird deutlich, wie sehr Russland auf Eigeninitiative und neue Lösungen angewiesen ist, um seine Energieversorgung zu sichern.


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