Zerstörung in Saporischschja: Über 80 Häuser getroffen, zwölf Verletzte nach russischen Angriffen.

Zerstörung in Saporischschja: Über 80 Häuser getroffen, zwölf Verletzte nach russischen Angriffen
Zerstörung in Saporischschja: Über 80 Häuser getroffen, zwölf Verletzte nach russischen Angriffen

Bergungsarbeiten nach den Angriffen auf Saporischschja

Nach Angaben von UATV: In Saporischschja dauern die Aufräumarbeiten nach den russischen Raketenangriffen vom 11. März an. Die Attacken forderten zwölf Verletzte und richteten Schäden an mehr als 80 Mehrfamilien- und Privathäusern an. Die erheblichen Zerstörungen erfordern ein schnelles Eingreifen. Die Stadt liegt nahe der Frontlinie und ist regelmäßig Ziel von Beschuss.

Augenzeugenberichte und massive Schäden

Eine Fliegerbombe detonierte in der Nähe eines Wohnhauses und verursachte schwere Verwüstungen. Fenster wurden zerstört, Dächer abgedeckt und Autos beschädigt. Die Wucht des Einschlags zeigt sich an einem fünf Meter tiefen Krater in einem Garten. Etwa hundert Bürger haben bereits Anträge auf Entschädigung für die Schäden an ihrem Eigentum gestellt.

„Das Dach ist beschädigt, die Fenster sind weg. In der Gasleitung war ein Loch, aber die Jungs haben es schon abgedichtet. Zum Glück war ich nicht zu Hause, ich war Kartoffeln kaufen. Aber diese Explosionen! Ich kam zurück und sah das alles: keine Fenster, kein Dach… Gott sei Dank sind alle am Leben.“

Andrij, ein Betroffener

Irina, eine weitere Betroffene, berichtet, dass ihre Eltern ihr Zuhause verloren haben. 'Man sagte uns, das Haus muss abgerissen werden. Natürlich bin ich geschockt, aber wenigstens leben sie. Sie waren in dem anderen Teil des Hauses, der mehr oder weniger stehengeblieben ist.'

Wolodymyr Wolobujew, ein lokaler Regierungsvertreter, bestätigte, dass durch einen mutmaßlichen Fliegerbombeneinschlag (KAB) Privathäuser beschädigt wurden: 'Es sind ausgeschlagene Fenster, zerstörte Dächer, beschädigte Leitungen im Haus,' so seine Schilderung.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten laufen weiter, und die Behörden versuchen, den Betroffenen bestmöglich zu helfen.

Die Vorfälle unterstreichen die prekäre Lage in der Region, in der Zivilisten durch die Kampfhandlungen schwere Verluste erleiden. Die Zerstörung von Infrastruktur und Wohnraum erfordert sofortige Wiederaufbaumaßnahmen und umfassende Hilfe für die Geschädigten. Angesichts der anhaltenden Angriffe ist der Schutz der Zivilbevölkerung und die Wiederherstellung eines halbwegs normalen Lebens in der Gemeinschaft von größter Dringlichkeit.


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