Bukarest wirft Moskau Drohnenangriff auf Wohnhaus vor: Zwei Verletzte.
Drohne trifft Wohnblock in Galatz
Nach Angaben von Espreso.tv: Rumäniens Präsident Nicușor Dan hat Russland für den Einschlag einer Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Galatz verantwortlich gemacht. Bei dem Vorfall in der Nacht zum 29. Mai 2023 wurden zwei rumänische Staatsbürger verletzt, als die russische Drohne auf dem Dach des Gebäudes einschlug. Der Präsident betonte die klare Schuldzuweisung an Moskau.
Als Konsequenz wurde der russische Generalkonsul in Constanța zur unerwünschten Person erklärt, zudem wird das russische Konsulat in Galatz geschlossen. Nicușor Dan erklärte dazu:
'Wir hatten einen schwerwiegenden Vorfall in der vergangenen Nacht, bei dem zwei rumänische Bürger verletzt wurden. Die volle Verantwortung dafür trägt Russland.' Nicușor Dan, Präsident Rumäniens
Reaktionen auf den Vorfall
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj signalisierte umgehend, dass Kiew bereit sei, Bukarest in dieser Angelegenheit mit allen notwendigen Mitteln zu unterstützen. Der Drohnenangriff verdeutlicht die zunehmenden Spannungen zwischen Rumänien und Russland vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts in der Region. Rumänien ist als NATO-Mitglied besonders sensibel für solche Vorfälle, die eine kollektive Reaktion des Bündnisses auslösen könnten.
Dieser Vorfall zeigt eine Eskalation der Spannungen zwischen Rumänien und Russland, die nicht nur die bilateralen Beziehungen belastet, sondern auch weitreichende Folgen für die regionale Sicherheit haben könnte. Als NATO-Staat könnte Rumänien den Fall als Bedrohung betrachten, die eine gemeinsame Antwort des Bündnisses erfordert – was die militärische Bereitschaft in Osteuropa erhöhen würde. Die Unterstützung aus der Ukraine unterstreicht zudem die wachsende Solidarität zwischen den Staaten, die unter russischer Aggression leiden.
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