Ukrainische Behörden decken Millionenbetrug auf: Ex-Politiker soll Klinikgelände in Kiew an sich gerissen haben.

Ukrainische Behörden decken Millionenbetrug auf: Ex-Politiker soll Klinikgelände in Kiew an sich gerissen haben
Ukrainische Behörden decken Millionenbetrug auf: Ex-Politiker soll Klinikgelände in Kiew an sich gerissen haben

Neue Vorwürfe gegen Wiktor Siwkowitsch

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU), die Staatliche Ermittlungsbehörde (DBR) und die Generalstaatsanwaltschaft haben weitere Beweise für kriminelle Machenschaften von Wiktor Siwkowitsch gesichert. Demnach soll er in einen Plan verwickelt gewesen sein, staatliches Eigentum in Kiew unrechtmäßig an sich zu bringen. Konkret geht es um den unvollendeten Gebäudekomplex des Republikanischen Klinikkrankenhauses sowie ein dazugehöriges Grundstück von 21,36 Hektar. Der geschätzte Wert dieser Immobilie liegt bei rund 300 Millionen Griwna.

Den Ermittlungen zufolge entwickelte Siwkowitsch gemeinsam mit Komplizen zwischen 2006 und 2021 ein System zur Aneignung des Staatseigentums. Im Rahmen dieser Machenschaften schloss ein Auftragnehmer einen Vertrag über 30 Millionen Griwna ab, um die Bauplanung zu ändern und das medizinische Zentrum fertigzustellen. Mittlerweile wurden Siwkowitsch und zwei seiner Geschäftspartner wegen besonders schweren Betrugs offiziell verdächtigt.

Weitere Anschuldigungen und Flucht ins Ausland

Bereits am 23. Juli 2022 war bekannt geworden, dass gegen Siwkowitsch, der sich derzeit in Russland aufhält, ein Verfahren wegen Landesverrats eingeleitet wurde. Die neuen Erkenntnisse aus den aktuellen Ermittlungen deuten auf schwerwiegende Rechtsverstöße hin, die eine gründliche Untersuchung und entschlossenes Handeln der Strafverfolgungsbehörden erfordern.

Das Vorgehen der Ermittler gegen Wiktor Siwkowitsch zeigt, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und illegaler Aneignung von Staatseigentum in der Ukraine intensiviert werden.

Da Siwkowitsch untergetaucht ist und sich im Ausland aufhält, könnte dies die Festnahme und strafrechtliche Verfolgung erschweren. Umso wichtiger ist es, dass die Behörden solche Straftaten weiterhin aufdecken und dokumentieren, um künftige Missbrauchsfälle mit staatlichem Eigentum zu verhindern.


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