Festnahme von zwei mutmaßlichen russischen Agenten nach Anschlag in Kiew.

Festnahme von zwei mutmaßlichen russischen Agenten nach Anschlag in Kiew
Festnahme von zwei mutmaßlichen russischen Agenten nach Anschlag in Kiew

Festnahme durch den ukrainischen Geheimdienst

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat zwei mutmaßliche Agenten festgenommen, die für einen Bombenanschlag in der Kiewer Innenstadt verantwortlich sein sollen. Der Anschlag ereignete sich am 11. Februar 2023. Bei der Festnahme am 16. Februar 2023 handelte es sich um einen 47-jährigen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, der laut SBU für Russland angeworben wurde, und einen 29-jährigen Komplizen aus Kiew. Die Explosion erfolgte in einem Auto in der Nähe eines SBU-Gebäudes an einer zentralen Straße der Hauptstadt.

Den Verdächtigen wurde der Vorwurf nach Artikel 258, Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches gemacht. Ihnen drohen bis zu zwölf Jahre Haft mit Vermögenskonfiszierung. Solche Festnahmen verdeutlichen die anhaltenden verdeckten Operationen auf ukrainischem Boden.

Details zur Durchführung des Anschlags

Laut der Hauptabteilung für Innere Sicherheit des SBU wurden die beiden mutmaßlichen Agenten innerhalb eines Tages nach dem Anschlag gefasst. Für die Tat hatten die Täter in einem Fahrzeug Sauerstoff- und Gasflaschen deponiert und eine ferngesteuerte Webkamera installiert. Über diese Kamera sollen russische Spezialkräfte die Zündung aus der Ferne ausgelöst haben.

Der Vorfall ist ein weiterer Beleg für die Versuche russischer Stellen, die Sicherheitslage in der Ukraine zu destabilisieren. Der SBU setzt seine Arbeit zur Aufdeckung und Neutralisierung solcher terroristischer und nachrichtendienstlicher Bedrohungen fort. Die Ermittlungen in diesem Fall könnten zu weiteren Festnahmen und der Aufdeckung neuer Agentennetze führen.


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