Ukraine fordert konkrete Resultate statt historischer Debatten.
Außenminister Sibiga zu den Verhandlungen mit Russland
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga äußerte sich zur Rückkehr von Wladimir Medinski, dem Berater des russischen Präsidenten, in die Verhandlungsgruppe des Aggressorlandes. Sibiga betonte, die Ukraine konzentriere sich auf konkrete Verhandlungsergebnisse und nicht auf historische Diskussionen, die nach seiner Einschätzung von russischer Seite aufgezwungen werden könnten.
Zwei Verhandlungsrunden in Abu Dhabi
Bekannt ist, dass bereits zwei Gesprächsrunden in Abu Dhabi stattfanden. Im Rahmen dieser Verhandlungen stellte Wolodymyr Selenskyj eine Liste von Forderungen an Russland auf. Diese umfasst unter anderem:
- Eine Verkleinerung der russischen Armee;
- Die Rückführung aller verschleppten ukrainischen Kinder.
Andrij Sibiga: 'Ich kann erst nach dem Treffen kommentieren, was die Ankunft dieses Herrn, den Sie genannt haben, bedeutet. Aber wir erinnern uns sehr gut. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass wie üblich irgendwelche historischen Pseudovorlesungen heruntergebetet werden. Die Ukraine braucht das nicht.'
Diese Aussage unterstreicht die zurückhaltende Haltung der ukrainischen Seite gegenüber weiteren Gesprächen mit Russland. Die ukrainische Diplomatie zeigt sich gesprächsbereit, besteht aber auf Substanz.
Die Rückkehr Medinskis in die russische Delegation könnte auf ein verstärktes diplomatisches Engagement des Kremls im Krieg gegen die Ukraine hindeuten. Die Position Kiews bleibt jedoch klar: Es geht um handfeste Resultate, nicht um geschichtspolitische Ablenkungsmanöver. Dies verdeutlicht die Entschlossenheit der Ukraine, ihre Interessen und Forderungen auf der internationalen Bühne zu vertreten, ungeachtet der nun schon lang andauernden komplexen Lage.
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