Warum Russlands Angriffskrieg nicht belohnt werden darf: Die Haltung der USA und der Ukraine.
Grundsatzposition zum Friedensprozess
Nach Angaben von UATV: Die USA und die Ukraine haben in der Frage eines möglichen Friedens mit Russland eine klare Linie vorgegeben: Aggression darf sich nicht auszahlen. Der amerikanische Senator Lindsey Graham brachte es auf den Punkt:
„Der russische Angriff darf für Russland nicht mit einem Gewinn enden.“Jegliche Kompromisse, die weitere Aggressionen ermutigen könnten, müssten vermieden werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte seinerseits:
„Die Ukraine war und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein.“Er machte deutlich, dass Verzögerungen bei Friedensabkommen direkt auf das Handeln Russlands zurückzuführen sind.
Eskalation der militärischen Lage
Nach dem Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump am 28. Dezember 2025 in Mar-a-Lago verschärfte sich die Lage an der Front dramatisch. In den folgenden 18 Tagen, vom 28. Dezember 2025 bis zum 15. Januar 2026, führte Russland massive Angriffe auf die Ukraine durch. Dabei setzte es ein:
- fast 2.500 gelenkte Fliegerbomben,
- mehr als 3.500 Kampfdrohnen,
- 60 ballistische Raketen sowie
- 32 Marschflugkörper ein.
Diese Angriffsserie zeigt nach Ansicht von Experten wie Petr Pavel den klaren Versuch Russlands, die ukrainische Verteidigungsfähigkeit systematisch zu untergraben. Die anhaltende Intensität der Kämpfe im Osten der Ukraine belegt, dass Moskau trotz aller Friedensrhetorik auf militärische Gewalt setzt.
Die Position der USA und der Ukraine bleibt daher unverändert: Ein Friedensprozess ist nur unter der klaren Prämisse denkbar, dass der Aggressor für seine völkerrechtswidrige Invasion nicht belohnt wird. Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft ab, die Ukraine in ihrem Kampf für Souveränität und territoriale Unversehrtheit zu unterstützen. Diese Unterstützung ist nicht nur eine Frage der bilateralen Solidarität, sondern entscheidet über Sicherheit und Stabilität in ganz Europa.
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