Schwere US-Bomben treffen iranische Stellungen in der Nähe der Straße von Hormus.
Angriffe der USA auf den Iran
Nach Angaben von TSN.ua: Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat bestätigt, dass die USA mit gewaltigen bunkerbrechenden Fliegerbomben iranische Raketenstellungen nahe der Straße von Hormus angegriffen haben. Ziel der Angriffe waren nach offiziellen Angaben seezielabwehrende Marschflugkörper, die eine Gefahr für die Handelsschifffahrt in dieser strategisch bedeutsamen Wasserstraße darstellten.
Zum Einsatz kamen 5000-Pfund-Bomben (über zwei Tonnen Gewicht), was die enorme Durchschlagskraft und Präzision des US-Militärs unterstreicht. Es ist nicht das erste Mal, dass strategische Bomber der USA in dieser Region aktiv werden: Bereits am 14. März waren Tarnkappenbomber vom Typ B-2 für Attacken auf iranisches Gebiet eingesetzt worden.
Bemerkenswert ist die zeitliche Koinzidenz dieser Militäraktion mit der Bestätigung des Todes des iranischen Verteidigungsministers und dreier weiterer hochrangiger Funktionäre – ein Zeichen für die äußerst angespannte Lage zwischen Washington und Teheran. Die USA demonstrieren mit diesen Schlägen ihren entschlossenen Willen, die Sicherheit der Seewege in der lebenswichtigen Straße von Hormus zu gewährleisten.
Lage an der Straße von Hormus
Die Straße von Hormus bleibt ein Krisenherd, da sie als zentrale Route für den globalen Öltransport gilt. Der US-Angriff könnte als Versuch gewertet werden, Bedrohungen für den internationalen Schiffsverkehr und die regionale Stabilität im Keim zu ersticken.
Gleichzeitig bergen solche Militäraktionen jedoch die Gefahr einer weiteren Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Die Weltgemeinschaft blickt daher mit Sorge auf mögliche Folgen für die Sicherheitslage im Nahen Osten.
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