USA stellen fest: Russland kann nicht siegen – NATO ist tot, Europa braucht neue Sicherheitsordnung.
Kriegslage und neue Herausforderungen für Europa
Nach Angaben von TSN.ua: Der frühere US-Sondergesandte für die Ukraine, Generalleutnant Keith Kellogg, sieht Russland militärisch nicht in der Lage, den Krieg zu gewinnen. Er verwies auf das Scheitern russischer Offensiven: Die Truppen hätten weder den Dnipro überquert noch wichtige Städte wie Kiew, Charkiw oder Odessa eingenommen. Die hohen Verluste – nach seinen Angaben zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Tote und Verwundete – belegten die schwerwiegenden Probleme der russischen Kriegsführung.
Eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa
Darüber hinaus stellte Kellogg den Zustand der NATO infrage. Das Bündnis in seiner heutigen Form sei „tot“, so der General. Er forderte den Aufbau einer völlig neuen europäischen Sicherheitsarchitektur – ein dringendes Anliegen angesichts wachsender Bedrohungen durch den Iran und der bisherigen Untätigkeit europäischer Staaten. Polen hat als Reaktion auf die veränderte Lage bereits sein Verteidigungsbudget aufgestockt.
Steigende Ölpreise infolge der Eskalation im Nahen Osten kommen Russland indirekt zugute. Vor diesem Hintergrund appellierte Kellogg an Europa, entschlossen zu handeln und mehr Eigenverantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen. Die Zeit zum Handeln sei gekommen. Die Weltlage bleibe angespannt, und neue Herausforderungen erforderten neue Sicherheitsansätze in Europa.
„Die Zeit zum Handeln ist gekommen.“ – Keith Kellogg
Die Aussagen von Generalleutnant Kellogg verdeutlichen die prekäre militärische Lage Russlands und die Notwendigkeit, die Sicherheitsarchitektur in Europa grundlegend zu überdenken. Zunehmende Gefahren durch andere Staaten sowie interne Spannungen in der NATO deuten auf einen möglichen Wandel globaler Bündnisse und Strategien hin. Dies erklärt auch, warum einzelne Länder wie Polen ihre Verteidigungsausgaben erhöhen: Europäische Staaten sind gefordert, angesichts neuer Risiken aktiver für ihre Sicherheit zu sorgen.
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