Anschlag in Lwiw: Polizistin getötet, 25 Verletzte – Verdächtige festgenommen.

Anschlag in Lwiw: Polizistin getötet, 25 Verletzte – Verdächtige festgenommen
Anschlag in Lwiw: Polizistin getötet, 25 Verletzte – Verdächtige festgenommen

Explosion in der westukrainischen Metropole

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum Sonntag, dem 22. Februar, hat sich in Lwiw ein schwerer Anschlag ereignet. Gegen 00:30 Uhr detonierte in der Nähe des Einkaufszentrums 'Magnus' eine Bombe. Dabei starb die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka, und 25 Menschen wurden verletzt. Sechs der Verletzten sind Polizeikräfte, die sich in einem schweren Zustand befinden. Insgesamt müssen 11 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Die westukrainische Stadt, die bisher als vergleichsweise sicher galt, ist zutiefst erschüttert.

Die mutmaßliche Attentäterin konnte noch am selben Tag gegen 10:20 Uhr festgenommen werden. Den Ermittlungen zufolge soll sie den Sprengsatz mithilfe von Online-Anleitungen selbst gebaut haben. Als Hauptverdächtige für die Auftraggeberschaft sieht die Untersuchung Russland an. Die Hintergründe werden intensiv geprüft.

Reaktionen aus Politik und Gesellschaft

Innenminister Ihor Klymenko äußerte sich zu den Ermittlungen: 'Wir haben alles Mögliche und Unmögliche getan, um diejenigen zu identifizieren, die diesen Anschlag verübt haben.'

Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte ebenfalls die Festnahme einer Person, die im Verdacht steht, den Terrorakt in Lwiw ausgeführt zu haben.

Die getötete Beamtin Wiktorija Schpylka stammte aus der Region Wolhynien und diente als Streifenpolizistin. Der Vorfall hat in der ukrainischen Öffentlichkeit große Betroffenheit ausgelöst, da es sich nicht um den ersten terroristischen Angriff im Land handelt. Die Sicherheitsbehörden haben die Lage unter Kontrolle und setzen die Ermittlungen fort.

Der Anschlag unterstreicht die anhaltende Terrorgefahr in der Ukraine, die im Kontext des Krieges mit Russland allgegenwärtig ist. Die Behörden betonen ihre Bemühungen um den Schutz der Bevölkerung, doch solche Vorfälle werfen Fragen zur Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen auf. Die Festnahme der Verdächtigen könnte nun ein wichtiger Schritt für die Aufklärung und die Verhinderung weiterer Taten sein.


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